Ein Video, in dem sich ein US-Anwalt offenbar versehentlich in Gestalt einer Katze in eine Onlinegerichtsanhörung zugeschaltet hat, hat im Internet für großes Aufsehen gesorgt. Nun äußerte sich der Mann im BBC-Radio zu der Panne.
„Ich wusste nicht, dass Zoom mich in eine Katze verwandeln kann“, sagte Anwalt Rod Ponton dem Sender BBC4 heute. Im Nachhinein habe die Sache dem Land aber einen guten Lacher beschert. In der Videokonferenzsoftware Zoom lässt sich das eigene Erscheinungsbild mit Filtern verfremden.
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Ein Videoausschnitt der Onlineverhandlung kursiert seit gestern im Netz. Zu sehen sind dabei mehrere Teilnehmende, einer davon in Form eines weißen Kätzchens. „Mr. Ponton, ich glaube, Sie haben einen Filter eingeschaltet in den Videoeinstellungen“, ist die Stimme von Richter Roy Ferguson im Hintergrund zu hören.
„Ich weiß nicht, wie ich ihn wegbekomme“
Das Kätzchen stöhnt auf, verdreht mehrmals die Augen, öffnet das Maul und sagt schließlich: „Ja, so ist es. Ich weiß nicht, wie ich ihn wegbekomme“, und fügt hinzu: „Ich bin live hier, ich bin keine Katze.“ Ferguson beruhigt ihn: „Das kann ich sehen.“
Der Richter des 394th Judical District Court in Texas stellte den Videoausschnitt später online mit der Bemerkung: „Wichtiger Zoom-Tipp: Wenn ein Kind Ihren Computer benutzt hat, bevor Sie einer virtuellen Anhörung beitreten, überprüfen Sie die Videoeinstellungen, um sicherzugehen, dass die Filter ausgeschaltet sind.“