Seite 2 von 2
Verfasst: 23 Jun 2009, 14:48
von Astaroth
[quote="Kreuznagel"9s6]verdammt! ich habs schon in händen gehalten und den didi auf knien angefleht, aber er hat nicht nachgegeben :([/quote9s6]
tja, oft geht blöd...

Verfasst: 07 Jul 2009, 13:45
von Pombär
Das will ich mir anschauen. Man kriegt ja sonst nicht soo viel Gelegenheit, Mr. Gilbert live am Werk zu sehen. Und der Backkatalog der Band verspricht sowieso einen Gute-Laune-Abend.
Verfasst: 07 Jul 2009, 14:04
von Aamon
Pombär hat geschrieben:Das will ich mir anschauen. Man kriegt ja sonst nicht soo viel Gelegenheit, Mr. Gilbert live am Werk zu sehen. Und der Backkatalog der Band verspricht sowieso einen Gute-Laune-Abend.

meine güte, bei diesem konzert müsste ich mich ernsthaft übergeben. überraschend viele menschen freuen sich 2009 drauf

Verfasst: 07 Jul 2009, 15:11
von Pombär
Aamon hat geschrieben:Pombär hat geschrieben:Das will ich mir anschauen. Man kriegt ja sonst nicht soo viel Gelegenheit, Mr. Gilbert live am Werk zu sehen. Und der Backkatalog der Band verspricht sowieso einen Gute-Laune-Abend.

meine güte, bei diesem konzert müsste ich mich ernsthaft übergeben. überraschend viele menschen freuen sich 2009 drauf

Hehe.
Ich kann diesen straight rockenden Sachen mittlerweile ziemlich viel abgewinnen. Früher hätte ich Mr. Big, Extreme oder Whitesnake fürchterlich gefunden. Da war ich ja auch noch elitärer Metalhead.

Ultrahart dürfte sein, anspruchsvoll-progressiv bitte gerne, düster und melancholisch geht natürlich klar - aber auf keinen Fall locker oder gar gutgelaunt. Das wäre untrue gewesen.
Heute erkenne ich, dass eine Band wie Mr. Big keine Poser sind, sondern gute Musiker mit einer positiven Einstellung zum Rock'n'Roll. Ist doch cool. Tut auch immer wieder total gut, sowas aufzulegen, wenn man von dem ganzen eitlen und verkrampften Härtner/Düsterheimer-Szenenkram ermüdet ist.
Verfasst: 07 Jul 2009, 15:41
von Aamon
naja, ob sie Poser sind, lockeren Hardrock spielen oder nicht, ist mir zumindest eh wurscht. ich mag einige songs von diesem genre, aber die meisten songs mag ich einfach melodisch nicht. auf allen diesen alben gibts 1-2 melancholischere songs, die ich dann mag. zumeist sind sie mir aber zu nichtssagend happy und da werd ich richtig grantig, wenn ich sowas dann hören muss. hat nix mit ideologie oder genre zu tun, ist einfach rein musikalisch bedingt.
Verfasst: 07 Jul 2009, 16:45
von Pombär
Wenn etwas happy ist, wird Aamon grantig - der Gargamel des Heavy Metal.

Du mochtest Chickenfoot bestimmt auch nicht, oder?
Na, ich versteh schon, was du meinst. Das musikalische Vokabular, das Feeling der Musik, ist einfach nicht deins. So geht's mir mit anderen Genres. Mich kann man zB. mit Schweden-Death jagen. Diese bestimmte Art der Melodieführung, das allgemeine Feel dieser Bands will einfach nicht in mein Ohr, da werd ich auch unweigerlich genervt. Ist wohl einfach nicht meine Frequenz. Ähnlich geht's mir mit Power Metal europäischer Prägung. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel etc.
Verfasst: 07 Jul 2009, 16:50
von Kreuznagel
dr. Aamon hat chickenfoot am nova gehasst. unglaublich wie er sich darüber ausgelassen hat

Verfasst: 07 Jul 2009, 16:51
von Pombär
Darauf hätt ich mein Monatsgehalt verwetten können
Es fielen garantiert böse Worte über "widerliche, emotionslose Blues-Riffs und Melodien" und Sammy Hagars sonniges Gemüt!
Verfasst: 29 Sep 2009, 13:21
von Astaroth
fein wars...

- die herren habens immer noch drauf, und wie

Verfasst: 29 Sep 2009, 13:55
von Aamon
sind viele leute gekommen? wohl ja, weil für derartige mucke gibt's auch viele fans...

Verfasst: 29 Sep 2009, 13:59
von Astaroth
ja ich muss sagen, dass es sehr gut gefüllt war. bis zur bar eigentlich - was mich gewundert hat war, dass viele jugendliche dort waren. von den "alten" wars ja zu erwarten, aber fein wenns so ist...

Verfasst: 29 Sep 2009, 14:43
von Aamon
es hat lange gedauert, aber retro-trends haben auch den metaltrend erreicht. ist aber trotzdem positiv, dass die jungen erkennen: gute musik macht man nicht nur in der jetztzeit.
denke, dass das auch grundsätzlich ein beweis ist, dass metal im zeitlosen segment der hochkultur angekommen ist, wobei das auch gefährlich ist, wenn keine neuen strömungen und trends mehr stattfinden würden.
lockerer gesagt: sind gewisse spieltechniken und arrangenments gut genug, sind sie zeitlos elegant und ausgangspunkt womöglich von neuen strömungen. das war nicht lockerer gesagt...
auf jeden fall schön, wenn viele junge Leute da waren...
haben sie eine 2-stunden-show mit allen mätzchen gespielt, wie es sich für alte bands gehört?
Verfasst: 30 Sep 2009, 10:31
von Astaroth
Aamon hat geschrieben:
haben sie eine 2-stunden-show mit allen mätzchen gespielt, wie es sich für alte bands gehört?
ja, die haben sich nix geschenkt, gleich zu beginn mit der bohrmaschine am bass, dann habens mal zu 4. auf 2 gitarren (bass & gitarre) gefiedelt, und sich auch gegenseitig über den haufen gespielt. drum-solo war auch sehr fein, besonders bin ich zum schluss des solos draufgekommen, dass der gute die bass drum nur mit 1 fuss bediente und das schneller als so mancher double-bass spieler... na, war schon eine gewalt...
