Verfasst: 26 Apr 2012, 22:00
Im Auto den braven Beifahrer mimen, und nicht beim Dreck wegräumen helfen von irgendwelchen politischen Parteien 
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Sehr geehrte MitarbeiterInnen und Studierende,
das von der BOKU als Versuchsgarten betriebene Grundstück in Wien 21, Gerasdorferstraße 105, das seit Dienstag, dem 17.4.2012 von AktivistInnen ohne Duldung der Universität für Bodenkultur Wien besetzt worden war, wurde heute früh mit Unterstützung durch eine Sicherheitsfirma - in Anwesenheit der Polizei, gewaltfrei geräumt. Kurz nach 12 Uhr vormittags war die Räumung abgeschlossen. Die Besetzung wurde friedlich aufgelöst und verlief ohne Zwischenfälle. Die BesetzerInnen – es befanden sich 35 Personen auf dem Grundstück - hatten nach der ordnungsgemäßen Ankündigung der Räumung genügend Zeit, ihr Hab und Gut mitzunehmen und das Gelände freiwillig zu verlassen.
Die BOKU hat mehrmals betont, dass es sich um eine widerrechtliche Besetzung handelt und die Universität dieses Vorgehen unter keinen Umständen dulden kann. Auch wurden die AktivistInnen immer wieder aufgefordert, das illegal in Beschlag genommene Grundstück zu verlassen und auf dem Verhandlungsweg in einen Dialog zu treten. Vorerst verzichtete die BOKU allerdings auf eine polizeiliche Räumung, da es aufgrund der überschaubaren Anzahl der AktivistInnen vor Ort und deren Verhalten zu keiner Beeinträchtigung des Universitätsbetriebes und Beschädigung der Infrastruktur gekommen ist. Da sich aber in den letzten Tagen vermehrt eine unüberschaubare große Anzahl von Personen auf dem Grundstück einfand und es zunehmend zu einem erheblichen Sicherheitsrisiko kam, sah sich die BOKU gezwungen, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und die Flächen räumen zu lassen.
Die Flächen werden derzeit wieder hergestellt und sollen bis auf weiteres wieder für Versuche verwendet werden.
Mit besten Grüßen, das Rektorat
parolenschreiende linke ökodemonstranten kann man mögen oder nicht, aber besser sie schreien parolen als sie werfen pflastersteine auf die "sicherheitskräfte". tatsache ist, dass das nicht nur reguläre studentInnen der BOKU dort oben waren, sondern eben auch diese damen (und herren, hab ich zwar keine gesehen, aber bitte) von großstadtgemüse, einem projekt von unserem hauseigenen institut für garten- obst- und weinbau. das gabs da schon 2 jahre dort, die hatten/haben die benutzungsgenehmigung, die ham mit der besetzung nix zu tun gehabt als gemeinsam kuchen zu essen. so wie übrigens alle dort nicht gesoffen oder sonst was kronenzeitungsberichtswürdiges gemacht haben sondern nur kuchen gegessen und landwirtschaft betrieben. informiert, aufgeklärt, ideen gesammelt etc. also alles durchaus im sinne einer universität "des lebens". das war kein linksautonomer demonstrantenpöbel, wie du ihn in letzter zeit gerne bezeichnen würdest, das waren engagierte, junge menschen, die nichts anderes gemacht haben als lebensmittel für die umgebung angebaut.Großstadtgemüse im Tüwi
By tuewi - Posted on 13 Juni 2010
Der TÜWI als zentraler Treffpunkt innerhalb des BOKU Geländes erweist sich ungebrochener Beliebtheit, nicht zuletzt auf Grund seiner Philosophie, Lebensmittel aus nachhaltiger Produktion zu studierendenfreundlichen Preisen anzubieten. Das TÜWI-Lokal und der TÜWI Hofladen vertreiben fast ausschließlich Produkte aus biologischer Landwirtschaft und regionaler Produktion. Um diesen Weg zu unterstützen, wurde nach langer Vorarbeit (eine Lehrveranstaltung im SS09 am IGOW - Institut für Garten-, Obst- und Weinbau) im Jänner 2010 ein Verein gegründet, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, den TÜWI mit von StudentInnen selbst angebautem Gemüse & Obst zu versorgen. Auf einer Fläche von 1200m² – zur Verfügung gestellt vom IGOW - wird im Versuchsgarten der BOKU in Wien-Jedlersdorf bereits Gemüse gepflanzt, gezogen und geerntet. Dadurch ist einerseits die Herkunft der Lebensmittel noch stärker gesichert und andererseits eröffnet sich den Mitgliedern des Vereins die Möglichkeit, sich Wissen durch Praxis anzueignen – learning by doing. Der Verein GroßStadtGemüse repräsentiert verschiedene Studienrichtungen der BOKU und erarbeitet sich alles selbst: angefangen vom Know-How über Sponsoring bis hin zur Arbeit draußen am Feld. Somit wird aus einer Initiative ein engagiertes Projekt, dessen Hauptaufgabe die Bereitstellung von frischem Obst & Gemüse zur Versorgung des TÜWI ist. Die Gemüsesaison wurde bereits im Mai mit frischen Salaten, Radieschen und Spinat eingeleitet. Wenn Sie Lust auf regionales BIO-Gemüse bekommen haben, statten Sie doch noch vor dem Sommer Tüwis-Hofladen einen Besuch ab, oder informieren Sie sich über Verkaufsstandorte im Sommer, Mitarbeit, Mitfeiern usw. unter: https://mail.google.com/mail/?extsrc=ma ... groups.com