nein Malcom war immer zu wichtig im Sound, zu entscheidend. Live ein Bollwerk.
Ich verstehs schon, hoff aber, dass er wieder gesund wird...
Irgendwann wird sich aber der generelle Zugang ändern müssen. Wir erleben zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit die Bedeutung von Songs, die konserviert werden konnten und zur Tradition werden konnten. Pop existiert in seiner individuellen Struktur noch nicht so lange.
Diese Klassiker-Songs wollen gehört werden, vor allem live, unabhängig, ob Musiker noch am Leben sind oder nicht. Das wird sich auch ändern, es wird wieder mehr um die Songs gehen zukünftig, anders ist es nicht möglich, aussér man fährt die destruktive "Jede Zeit hat ihre Songs"-Schiene, die aber nicht haltbar ist, auch ideologisch nicht zu Ende gedacht.
Hier das Ö1-Radiokolleg über Heavy Metal zum Nachhören. Es zeigt sich aber schon in den ersten 2 Minuten der große Fehler, dieser ewig gleiche, struntzblöde und total falsche Zugang zu dieser Thematik in Österreich. Im Alternative-verseuchten Österreich muss das Thema über Fuckhead und Didi Bruckmayr angegangen werden. Nicht nur, dass dieser Zugang hochgradig verstaubt und aus den 90ern ist: Dieser Fuckhead-Typ hat REIN GAR NICHTS mit Metal am Hut. Das hat mit allen metallischen Subgenres nichts zu tun. Das ist dieser völlig gestörte House Of Pain-Zugang auf FM4 und deshalb ist hierzulande alles anders als anderswo. Für die intellektuellen Rockbetrachter in Österreich muss exakt dieser Zugang gewählt werden, dabei ist das der absolute Schwachsinn...
was für ein blöder klischee-beitrag... leider, aber typisch ... Blind Petition fragt man auch
Verfasst: 06 Mai 2014, 20:48
von Ravenpride
Aamon hat geschrieben: Fuckhead, Didi Bruckmayr, House Of Pain, FM4
Das FM4 ein Radiosender ist mir bekannt, von den anderen nie gehört.
Aber Ö1 und Blind Petition kenn ich!
Verfasst: 06 Mai 2014, 21:10
von GulLemec
Ravenpride hat geschrieben:
Aamon hat geschrieben: Fuckhead, Didi Bruckmayr, House Of Pain, FM4
Das FM4 ein Radiosender ist mir bekannt, von den anderen nie gehört.
Des weiteren spielt er auch als "Bruckmayr" gemeinsam mit Clemens Haipl 80er Disco Inferno (Schirenc hat sogar Gitarre eingespielt auf einem Track der CD), und auch etwas Hardcore mit Wipeaut, alles in allem ein sehr umtriebiger Zeitgenosse bei dem die Schulzeit damals im Linzer Petrinum glücklicherweise keine allzu bleibenden Schäden hinterlassen hat. Die heimische Musikszene wäre um eine große Persönlichkeit ärmer wenns den Didi nicht gäbe.
Verfasst: 06 Mai 2014, 21:59
von minutesseem
Uuund: Der Bruckmayr hat sogar in einer relativ echten Metalband gespielt, mit dem Schirenc zusammen. Mudbreed haben die geheißen:
Natürlich wär er nicht der erste, den ich fragen würd, wenn ich was über Metal in Österreich erfahren will
Verfasst: 07 Mai 2014, 11:00
von Jakob
Da sind wir uns glaub ich alle einig, dass man zu diesem Zwecke nur den einzig wahren Dr. met Aamon Anderson Megatron befragen dürfte, nichtoder?
Verfasst: 07 Mai 2014, 11:39
von Aamon
Jakob: Redet man mit all diesen 90er-Leuten und damaligen Crossover-Fans, dann erkennt man: Sie haben schlußendlich keine Ahnung von Metal und finden die meisten Metalbands lächerlich, bis auf jene mit Alternative-Zugang, dort sind sie stehengeblieben...
Ich weiß das aus 1000 Diskussionen mit solchen Leuten...das hat nix mit meiner meinung zu tun, das sind fakten... Meist wundern sie sich auch, dass es Metal überhaupt noch gibt
Und es schwingt natürlich die alte österreichische Krankheit mit: Es muss Alternative sein! Klassischer Metal mit all seinen Subgenres ist für diese Herrschaften Proletenmusik
Man braucht sich nur House Of Pain anhören auf FM4, dann hört man genau, was ich meine
Verfasst: 07 Mai 2014, 11:43
von Jakob
nichts anderes hab ich gesagt.
ein passendes lied dazu, der text passt irgendwie zur diskussion at hand :D
[youtube][/youtube]
No-one can destroy the metal
The metal will strike you down with a vicious blow