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Verfasst: 21 Dez 2013, 20:23
von GulLemec

Verfasst: 21 Dez 2013, 21:08
von Eiserner Knut
Gul, Dein Stil ist für meinen Geschmack etwas zuuu schrill! Ist aber vermutlich Geschmackssache...

Verfasst: 22 Dez 2013, 11:16
von Jakob
*prust*

Verfasst: 22 Dez 2013, 11:20
von Jakob
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im übrigen sensationelle perspektive und farbenspiel sowieso göttlich. mit den zwei hampelmännern in den strampelanzügen eine genialität, sozusagen

Verfasst: 22 Dez 2013, 11:39
von Eiserner Knut
Aber dennoch zu schrill, wirkt einwenig unecht, wie ein Cartoon ;)

Runter mit der Farbintensität, dem Kontrast und vorallem mit Helligkeit, dann wirken die Bilder authentischer!

Verfasst: 22 Dez 2013, 19:57
von GulLemec
Eiserner Knut hat geschrieben:Aber dennoch zu schrill, wirkt einwenig unecht, wie ein Cartoon ;)

Runter mit der Farbintensität, dem Kontrast und vorallem mit Helligkeit, dann wirken die Bilder authentischer!
hehe, du meinst wie bei dem hier ? da hab ich sogar noch mit etwas "Glamour Glow" nachgeholfen.
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Dein Eindruck entsteht wahrscheinlich dadurch, dass ich bei den meisten Bildern eine Filter verwende (aber meist eh schwach dosiert, mit ca 30 - 40 % Tranparenz), der sich "Bleach Bypass" nennt, und der die Bleichauslassung in der analogen Entwicklung simuliert.
Das reduziert die Farbsättigung und erhöht den Kontrast (global und mikrokontrast). Ich habs eh schonmal gesagt, harte Musik braucht harte Bilder smilie_wet_036

Verfasst: 22 Dez 2013, 22:10
von Eiserner Knut
Fürchte, in dieser Hinsicht trennen uns Welten, Gul. Ich bemühe mich meine Fotos in der Helligkeit wiederzugeben, wie es das Auge des Zuschauers des Konzerts es wahrgenommen hatte. Dabei Hautnah zu sein, und so gut als möglich keine Bewegungsunschärfen und kein rauschen zu produzieren.
Nicht jeder war beim Konzert dabei, und die, die dabei waren, möchten vielleicht ihre "Stars" in Großaufnahme wiedersehen, oder in Erinnerungen schwelgend das Konzert Revue passieren lassen. Wir Fotografen sind (mit unserer technischen Ausrüstung) dafür da, ihnen dies zu ermöglichen. Meiner Auffassung nach sollten wir dabei aber möglichst authentisch bleiben... Du sagst harte Musik, braucht harte Bilder, aber ich sag es braucht lebensnahe Fotos, die dann sogar härter wirken, als wenn man ein paar Linien überbetont (überschärft) und dafür größere Flächen der Rauschunterdrückung zum Opfer fallen - also slow down mit der Helligkeit!

P.S.: Das Bild das Du zuletzt gepostet hast, ist echt genial :) :D Aber das Bild das Jakob gepostet hatte ist genau das was ich gemeint hatte. Hier zum Vergleich, so ist mein Stil:
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Aber auch komplett unterbelichtete Bilder sind im Rahmen dieses Stilmittels gestattet:
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http://www.pbase.com/metalfanatic/20120704_saint_vitus

Verfasst: 23 Dez 2013, 10:35
von Eiserner Knut
Meine Reanima-Bilder sind z.T. auch recht "hart" geworden, da die Bühnenbeleuchtung so ziehmlich zu wünschen über lassen hat. Licht ist halt das um und auf...

Die beiden Bilder hab ich ganz bewußt nicht geglättet... hätt auch nix gebracht, bei den Lichtverhältnissen.
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Dass es auch anders ging, zeigt dieses Bild... die Funzeln an der Decke haben sich mir gnädig erwiesen *gg*
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Verfasst: 23 Dez 2013, 20:51
von GulLemec
Naja, ich lass es ja auch so "hell" wies die Bühnenbeleuchtung nun mal vorgibt, ich pushe bilder so gut wie nie, d.h. Helligkeit bleibt unangetastet, aber der Kontrast wird erhöht.
Auf größeren Bühnen gibts nunmal bessere (heisst auch hellere) Lichttechnik als im Escape oder im VR.
Hier z.B. ein paar Beispiele ausm Escape:

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Bei diesem Konzert z.B. habe ich nur meine Fuji Kompaktkamera mit dem 35mm Obektiv dabei gehabt und die Bilder sind mehr oder weniger direkt aus der Kamera...
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Verfasst: 23 Dez 2013, 21:11
von Eiserner Knut
Siehste, mir gefallen die letzten beiden SOOC (Straight Out Of the Camera)-Bilder am Besten. Zeigen das Geschehen ungeschminkt *gg* so wie es der Zuschauer miterlebt hat.

Das erinnert mich, dass ich mal nach meine Eindhoven-Bilder schauen sollte. Da war ich mit meiner 350D unterwegs. Aber jetzt habe ich eh ein paar Tage dafür Zeit.

Verfasst: 23 Dez 2013, 21:15
von Jakob
find ich total interessant, dass ich scheinbar der einzige hier bin, der bei konzerten strikt S/W fotografiert :-D

Verfasst: 23 Dez 2013, 21:19
von GulLemec
aber auch grade auf grösseren Bühnen kann man als Fotograf das Geschehen ganz anders wahrenhmen als das Publikum, und dann darf man auch etwas "nachhelfen", dann gibts auch Resulate wie diese, keines von denen is SOOC, wie du so schön sagtst.

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Da könnten wir noch ewig diskutieren, aber ich denke wir könnes es dabei belassen dass jeder seine Fotos etwas anders nachbearbeitet, und auch die wahrnehmung der Bilder unterschiedlich ist.

Verfasst: 23 Dez 2013, 21:45
von Eiserner Knut
Gul, ich glaub, wenn Du all Deine Alben mit Effekten so bunt durchmischt, dann wird es für den Zuschauer ein doppeltes Vergnügen sein Deine Alben zu betrachten! :-D

Hiermit muss ich für heute passen, und kehre nun dem Thema sinnbildlich den Rücken...

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so wie es der Sänger von Condemned bei der Antitrendparty 37 dem Publikum gemacht hat... und wünsche alle hiermit ein...

Bild aus Wien

Verfasst: 23 Dez 2013, 22:00
von GulLemec
hehe, ja so kanns aussehen, aber der "Effekt" bei Devin Townsend und Carl McCoy war allein, dass zufällig jemand aus dem Publikum in mein Foto reingeblitzt hat, das hab ich dann so gelassen, nur den Kontrast erhöht...

Verfasst: 24 Dez 2013, 00:36
von Jakob
ich bin immer noch der meinung, das man fotos aus dem fotopit nicht mit denen aus dem publikum vergleichen kann/darf. das sind vollkommen unterschiedliche perspektiven. die eine ermöglicht einem wirklich die entfaltung, voll aufs motiv gerichtet, die andere lässt einen oftmals in der situation zurück, dass man entweder abdrückt, oder gar kein foto hat. somit finde ich auch jede diskussion zwischen euch hier sinnlos.