Verfasst: 21 Sep 2012, 12:08
ich kann mehr als nur nachvollziehen worauf sich der Z und Aamon beziehen. den in diesem thread fast schon überproportional vertretenen didiismus lass ich jetzt mal beiseite...
mich ärgert es ziemlich, gewisse worte im englischen original nicht zu verstehen. und ich halte mich durchaus für eine - gemessen am mob - überdurchschnittlich begabte person wenns um die englische sprache geht. dennoch kommts naturgemäß (wie von den beiden angeführt) sehr sehr oft vor, dass ich einfach ansteh. natürlich kommt da die kontext-sensitivität der jeweiligen person zum tragen. diese ist wohl bei mir nicht sonderlich ausgeprägt, wie mir hier aufgrund der ausführungen der defenders of the trve english language gnadenlos vor augen geführt wird. finde ich zwar schade, aber wie kann ich mich im "vorfeld" bereits darauf verlassen, dass dieses und jene womöglich fachspezifische wort, das ich zu deuten einfach nicht ansatzweise imstande bin, nicht eine tragende rolle im weiteren filmverlauf einnimmt? der gedanke allein macht mich krank und bringt mich definitiv um einen "sauberen" filmgenuss.
ich bin hier wohl als einziger "fan" von wenn-originalfassungen schaun, dann untertitelt. ich kann mich seltsamerweise nebenher noch super auf die bildsprache, gestiken/mimiken sowohl auch auf die gesprochene originalfassung konzentrieren, um diese mit den untertiteln abzugleichen. so komm ich "auf gleich" und erweitere nebenher zu nem gewissen teil sogar noch mein vokabular. obs hängen bleibt, is halt ne andere frage.
es ist wohl alles eine sache dessen, ob man sich damit begnügt dem generellen kontext des films folgen zu können (womöglich baue ich mir da durch meine vorherrschende grundablehnung ne art "mauer"), oder ob man eben alles verstehen möchte (bzw zum überwiegendsten großteil).
und ich glaub sehr wohl, dass sich jeder der OV-fanatiker hier ein bissele cooler findet im moment der behauptung, er verfolge filme prinzipiell auf englisch (bzw wann immer möglich).
die oft propagierten "dialekte", auf die hier wohl eifrigst geschrubbt wird dazu, sind mir verhältnismäßig ziemlich wurscht.
mich ärgert es ziemlich, gewisse worte im englischen original nicht zu verstehen. und ich halte mich durchaus für eine - gemessen am mob - überdurchschnittlich begabte person wenns um die englische sprache geht. dennoch kommts naturgemäß (wie von den beiden angeführt) sehr sehr oft vor, dass ich einfach ansteh. natürlich kommt da die kontext-sensitivität der jeweiligen person zum tragen. diese ist wohl bei mir nicht sonderlich ausgeprägt, wie mir hier aufgrund der ausführungen der defenders of the trve english language gnadenlos vor augen geführt wird. finde ich zwar schade, aber wie kann ich mich im "vorfeld" bereits darauf verlassen, dass dieses und jene womöglich fachspezifische wort, das ich zu deuten einfach nicht ansatzweise imstande bin, nicht eine tragende rolle im weiteren filmverlauf einnimmt? der gedanke allein macht mich krank und bringt mich definitiv um einen "sauberen" filmgenuss.
ich bin hier wohl als einziger "fan" von wenn-originalfassungen schaun, dann untertitelt. ich kann mich seltsamerweise nebenher noch super auf die bildsprache, gestiken/mimiken sowohl auch auf die gesprochene originalfassung konzentrieren, um diese mit den untertiteln abzugleichen. so komm ich "auf gleich" und erweitere nebenher zu nem gewissen teil sogar noch mein vokabular. obs hängen bleibt, is halt ne andere frage.
es ist wohl alles eine sache dessen, ob man sich damit begnügt dem generellen kontext des films folgen zu können (womöglich baue ich mir da durch meine vorherrschende grundablehnung ne art "mauer"), oder ob man eben alles verstehen möchte (bzw zum überwiegendsten großteil).
punktgenau das. ich würde es fast ausschließen, dass es anders ist - wenn man die meisten hier "testet".Aamon hat geschrieben:Und ich glaubs einfach nicht, dass hier alle dermaßen perfekt Englisch beherrschen, dass sie 100% eines Filmes verstehen und sich dabei sogar noch auf Handlung, Filmsprache, Musik, Bildkomposition etc. konzentrieren können. Ich wette, wenn ich dabei sitze und nachfrage: Was hat er exakt jetzt gesagt, bekomme ich als Antwort: Ähhh, hm, ungefähr das... *GENAU* äh, nein, kann ich net genau sagen"
und ich glaub sehr wohl, dass sich jeder der OV-fanatiker hier ein bissele cooler findet im moment der behauptung, er verfolge filme prinzipiell auf englisch (bzw wann immer möglich).
das kannst du wiederum so nicht behaupten, deinen prozentzahlen hast du dir aus dem hintern gezogen.Aamon hat geschrieben:aber nochmals: nicht nur ich verstehe nicht alles exakt. bei über 95% aller Österreicher ist das wohl der Fall.
genau darauf will ich hinaus. es ist definitiv eine frage der "persönlichen genauigkeit" bzw womit man sich zufrieden gibt. ich könnte niemals über seiten/zeilen drüberfliegen beim lesen. dazu ist mir ein gewisser erzählstil oder satzstellungen viel zu wichtig.Aamon hat geschrieben:Eines muss ich ja zugeben: Für alle, denen es egal ist, wenn sie net alles genau verstehen, ist es sicherlich okay. Ist auch ein ähnliches Phänomen bei Schnell-Lesern von Büchern, die eine Seite in 20 Sekunden lesen.
die oft propagierten "dialekte", auf die hier wohl eifrigst geschrubbt wird dazu, sind mir verhältnismäßig ziemlich wurscht.
das ist für mich der ultimative schwachsinn. selbstredend denken wir auf deutsch. zumindest soweit es bewusste wahrnehmung betrifft. im unterbewusstsein sind wir selbstverständlich sprachenfrei. denke ich.Jakob hat geschrieben:und wir denken nicht auf deutsch, das ist ein blödsinn. wir denken genau in der sprache die wir gerade verwenden, sei es englisch, deutsch, mathematisch, bildlich, frauisch, männisch, sex oder busen.
mach ich leider oft so, ich wünschte es würde mehr aus dem inneren kommen.Jakob hat geschrieben:zu hülf, wenn ich mir grad vorstell, wie unglaublich anstrengend das sein muss, wenn man sich jedes mal bevor man einen englischen satz sagt, die wortstellung überlegen, die grammatik zurechtrücken und am besten noch die deutschen wörter adäquat übersetzen müsst....
