Der Fussball Thread
- Ravenpride
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Der Fussball Thread
Donis Avdijaj: "Ich will mit Sturm in die Champions League"
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GulLemec
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Re: Der Fussball Thread
Wieder mal eine fragwürdige Personalentscheidung, diesmal bei der Austria.
Franz Wohlfahrt ist jetzt Sportdirektor.
-> http://fm4.orf.at/stories/1752266/
Franz Wohlfahrt ist jetzt Sportdirektor.
-> http://fm4.orf.at/stories/1752266/
Zweizz sagt: You like Black Metal, this means that you hate music
- Aamon
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Re: Der Fussball Thread
is tatsächlich mehr als fragwürdig
- Aamon
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Re: Der Fussball Thread
BRAVO Red Bull Salzburg
Bravo Red Bull Salzburg ---- Rang 9 in der weltweiten Clubwertung 2014!!!
1. Real Madrid CF
2. FC Bayern München
3. Club Atlético de Madrid
4. FC Barcelona
5. Club Atlético Nacional SA, Medellín
6. Juventus FC, Torino
7. Arsenal FC, London
7. SSC Napoli
9. CA River Plate, Buenos Aires
9. FC Salzburg
http://www.iffhs.de/club-world-ranking-2014

Bravo Red Bull Salzburg ---- Rang 9 in der weltweiten Clubwertung 2014!!!
1. Real Madrid CF
2. FC Bayern München
3. Club Atlético de Madrid
4. FC Barcelona
5. Club Atlético Nacional SA, Medellín
6. Juventus FC, Torino
7. Arsenal FC, London
7. SSC Napoli
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http://www.iffhs.de/club-world-ranking-2014

- Ravenpride
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Der Fussball Thread
Auch hier bei STURM, im Sturm! Kinastinho is back!GulLemec hat geschrieben:Wieder mal eine fragwürdige Personalentscheidung, diesmal bei der Austria.
Vertrag bis 2017!
Langsam reichts mit dem Zurückholen ehemaliger Spieler!
http://www.kleinezeitung.at/s/sport/fus ... an-Kienast
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Der Fussball Thread
19-jähriger Stürmer
Crystal Palace holte Stürmer aus 8. Liga
Premier-League-Klub Crystal Palace hat in England mit einem ungewöhnlichen Transfer für Aufsehen gesorgt. Zum Ende der Wechselperiode standen nicht Topstars im Fokus, sondern Keshi Anderson, ein 19-jähriger Stürmer der Barton Rovers aus der "Southern League Division One Central". Das ist auf der Insel die achthöchste Liga.
Keshi Anderson spielte in der vergangenen Woche in einem Probetraining bei Brentford vor. In einem Testspiel mit der U21 des Zweitligisten durfte er sich gegen Crystal Palace beweisen. Nach seiner Einwechslung in der 65. Minute erzielte Anderson einen Hattrick binnen 360 Sekunden.
"Danach wollte Palace ihn sofort mitnehmen", sagte Bartons Vorsitzender Darren Whiley. Laut BBC kann sich beim englischen Verband niemand daran erinnern, dass ein Spieler zuvor schon einmal aus der achten Liga direkt in die Premier League geholt worden ist.
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- Eiserner Knut
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Re: Der Fussball Thread
OffTopic: Routinier triumphiert im Super-G
Die WM in Vail/Beaver Creek hat am Donnerstag für Österreich eine traumhafte Fortsetzung gehabt. Nach dem Sieg von Anna Fenninger holte auch Hannes Reichelt Gold im Super-G. In einem dramatischen Rennen setzte sich der 34-jährige Salzburger am Ende 0,11 Sekunden vor dem kanadischen Sensationsmann Dustin Cook durch. Bronze holte ebenfalls überraschend der Franzose Adrien Theaux (+ 0,24).
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Die WM in Vail/Beaver Creek hat am Donnerstag für Österreich eine traumhafte Fortsetzung gehabt. Nach dem Sieg von Anna Fenninger holte auch Hannes Reichelt Gold im Super-G. In einem dramatischen Rennen setzte sich der 34-jährige Salzburger am Ende 0,11 Sekunden vor dem kanadischen Sensationsmann Dustin Cook durch. Bronze holte ebenfalls überraschend der Franzose Adrien Theaux (+ 0,24).
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Der ungerechteste Frieden ist immer noch besser als der gerechteste Krieg.
Marcus Tullius Cicero
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- Eiserner Knut
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Re: Der Fussball Thread
...und Silber für Anna Fenninger ist heute dazugekommen! 
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Re: Der Fussball Thread
Yuuhuuuuuuuuuu, das Skiwunder geht weiter! Das österreichische Skiteam gewinnt Gold im Teambewerb! 
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- Ravenpride
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Der Fussball Thread
Vorgestern hast du Silber und Bronze in der Damen Kombi verschlafen! 
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- Eiserner Knut
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Re: Der Fussball Thread
Dieses Forum hat 445 Mitglieder, ein paar Dutzend davon sind aktiv. Da wird es wohl einer oder eine schaffen die fehlenden Informationen zu ergänzen, findest Du nicht!? 
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- Ravenpride
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Der Fussball Thread
Wo?Eiserner Knut hat geschrieben: , ein paar Dutzend davon sind aktiv.
Ich wollte ja, aber ich dachte mir, ich lass es dir über.
Im DF Forum hab ich es immer in den Profilnachrichten gepostet.
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- Eiserner Knut
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Re: Der Fussball Thread
Rave, jetzt reiß die gfälligst zammen! A bisserl Phantasie musst jetzt schon aufbringen. Ansonsten wirst die Heerscharen an Usern hier nie sehen.Ravenpride hat geschrieben:Wo?Eiserner Knut hat geschrieben: , ein paar Dutzend davon sind aktiv.![]()
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Re: Der Fussball Thread
Nagut, dann hier neuste Fußball-Update:
Souverän zur zweiten Goldmedaille 2015
„Unglaublich“, hat der Sprecher im Red Tail Stadium gerufen - und: „Immer wieder, immer wieder, immer wieder Österreich.“ Das US-Publikum stieg nur zögerlich ein, war offenbar sprachlos - denn Anna Fenninger war wieder Weltmeisterin geworden. Die 25-Jährige holte als Favoritin am Donnerstag im Riesenslalom in furioser Manier die Goldmedaille, die zweite in Beaver Creek nach jener im Super-G, die insgesamt dritte mit Silber in der Abfahrt.
Fenninger zog bei ihrem letzten WM-Auftritt 2015 im Medaillenspiegel mit der Slowenin Tina Maze gleich, die Gold in alpiner Kombination und Abfahrt erobert hatte und im Super-G hinter Fenninger Zweite geworden war. Im Riesenslalom war die 31-Jährige als Fünfte chancenlos. So war die Spannung diesmal überschaubar - Fenninger blieb nicht nur für Maze, sondern für alle außer Reichweite. Das war nach dem ersten, von Mazes Coach Valerio Ghirardi gesteckten Lauf klar, in dem die 25-Jährige Welten zwischen sich und die erste Verfolgerin, ihre Landsfrau Michaela Kirchgasser, aufgebaut hatte. 0,81 lag Kirchgasser zurück, 0,90 die Schwedin Jessica Lindell-Vikarby. Maze war als Vierte schon mehr als eine Sekunde zurück.
Rennfahrerin reinsten Wassers
Die Luft war draußen, jeder wusste: Bei normalem Verlauf würde Fenninger Gold nicht mehr zu entreißen sein. Ein Sturz oder Torfehler war kein Thema. Zu sicher hatte sich Fenninger im bisherigen WM-Verlauf gezeigt. Im Finale war Fenninger oben souverän, doch verschlug es ihr nach dem Golden Eagle die Ski, sogar einen Sturz konnte sie nur mit Mühe und noch mehr Akrobatik vermeiden. Ein Raunen ging durchs Publikum. Doch selbst nach diesem Patzer lag sie noch 1,40 Sekunden vor Victoria Rebensburg, die als Elfte nach Lauf eins mit Silber für die einzige Überraschung und zugleich für die erste deutsche WM-Medaille 2015 sorgte. Kirchgasser war auf Platz sechs zurückgefallen, Kathrin Zettel Siebente geworden.
Video wird geladen…
Zum zweiten Mal wurde für Fenninger die Bundeshymne angestimmt
Fenninger kannte die Pose. Erst stemmte sie jubelnd die Ski nach oben, später die österreichische Fahne. Sie, ihre Betreuer und ihre Fans freuten sich wie ihr Freund Manuel Veith, der frühere Snowboarder, der sich einmal mehr als Glücksbringer erwiesen hatte. Sofern ein solcher für Fenninger nötig war, so souverän, wie sie sich präsentiert und zugleich untermauert hatte, eine Rennfahrerin reinsten Wassers zu sein - also ihre Leistung punktgenau abrufen zu können, wenn es darauf ankommt, wie bei ihrem ersten WM-Titel in Garmisch, ihrem Olympiasieg in Sotschi und eben in Beaver Creek, wo sie mit zwei Goldmedaillen die Begeisterung in Österreich und den USA schürte.
„Konnte es gar nicht glauben“
Dabei sei sie von ihrer Leistung gar nicht überzeugt gewesen, sagte Fenninger bei der folgenden Pressekonferenz, im ersten Lauf genauso wie im zweiten. „Der erste war zwar geschmeidig. Ich dachte aber, dass es total knapp werden würde, weil es so flach war und es nicht so viele Kurven gab. Deshalb habe ich versucht, vor allem zwischen den Toren zu pushen. Mein Vorsprung im Ziel hat mich aber total überrascht. So gut ist mir das nicht vorgekommen.“ Über die Schrecksekunde im Finale sagte sie: „Ich war überzeugt, dass der Vorsprung weg ist und ich Gas geben muss. Als ich im Ziel dann wieder so weit vorne war, konnte ich das nicht glauben.“
Anna Fenninger mit österreichischer Fahne
APA/EPA/Vassil Donev
Mit einem „geschmeidigen“ und einem fehlerhaften Lauf fuhr Fenninger zu Gold
Ebenso baff war ÖSV-Damen-Cheftrainer Jürgen Kriechbaum. „Es ist ein Wahnsinn, man kann ihr nur gratulieren zu der Leistung.“ Überraschend sei der Sieg freilich nicht gekommen. „Anna hat eine unheimlich bestechende Form und ein wahnsinniges Selbstvertrauen aufgebaut. Auch das ganze Team um sie herum hat super gearbeitet. Sie hat ein perfektes Set-up für den Schnee gefunden. Sie ist gut drauf und kann die Übergänge voll attackieren und auch Fehler korrigieren, wie man gesehen hat.“ Head-Servicemann Mike Jöchl ergänzte: „Mit so einem Vorsprung kann normalerweise nichts mehr schiefgehen. Aber wie man gesehen hat, hätte es noch einmal brenzlig werden können.“
Erstaunt über die WM-Ausbeute
Fenninger nahm es gelassen. „Ich habe mich wirklich sehr gut auf meinen Ski gefühlt. Wir haben mit der Skifirma Head zuletzt sehr viel Arbeit investiert. Zudem habe ich geschaut, dass ich während der Speed-Tage hier immer auch meine Riesentorlauf-Tage bekommen habe und damit auch im Riesentorlauf in Form bleibe.“
Erstaunt sei sie von der WM-Ausbeute immerhin gewesen, war sie doch stets vorne dabei, aber mit nur einem Weltcup-Sieg - im Riesentorlauf in Sölden beim Saisonauftakt - angereist. Die Heimreise mit zwei Goldenen und einer Silbermedaille anzutreten sei mehr, als sie erwarten durfte.
„Ich wusste, dass ich schnell Ski fahren und Medaillen gewinnen kann. Dass ich das dann aber so umsetze, ist ganz speziell, weil es bei einer WM ja immer auf diesen einen bestimmten Tag ankommt. Ich habe versucht, mich darauf einzustellen. So wie im letzten Jahr. Ich kenne das ja von Olympia. Also wusste ich, wie ich es angehen muss. Aber im Vorhinein kann man halt nie sagen: Ich komme her und gewinne drei Medaillen“, so Fenninger, die mit dem insgesamt fünften Gold neben zwei Silbermedaillen und einer Bronzemedaille im achten Bewerb auch den ÖSV auf WM-Rekordkurs hielt - zwei Goldmedaillen mehr, und Chamonix 1962 ist übertroffen. Das jedoch wird nicht mehr Fenningers Aufgabe sein.
Quelle: http://sport.orf.at/stories/2225308/2225307/ (Michael Fruhmann, ORF.at, aus Vail/Beaver Creek)
Souverän zur zweiten Goldmedaille 2015
„Unglaublich“, hat der Sprecher im Red Tail Stadium gerufen - und: „Immer wieder, immer wieder, immer wieder Österreich.“ Das US-Publikum stieg nur zögerlich ein, war offenbar sprachlos - denn Anna Fenninger war wieder Weltmeisterin geworden. Die 25-Jährige holte als Favoritin am Donnerstag im Riesenslalom in furioser Manier die Goldmedaille, die zweite in Beaver Creek nach jener im Super-G, die insgesamt dritte mit Silber in der Abfahrt.
Fenninger zog bei ihrem letzten WM-Auftritt 2015 im Medaillenspiegel mit der Slowenin Tina Maze gleich, die Gold in alpiner Kombination und Abfahrt erobert hatte und im Super-G hinter Fenninger Zweite geworden war. Im Riesenslalom war die 31-Jährige als Fünfte chancenlos. So war die Spannung diesmal überschaubar - Fenninger blieb nicht nur für Maze, sondern für alle außer Reichweite. Das war nach dem ersten, von Mazes Coach Valerio Ghirardi gesteckten Lauf klar, in dem die 25-Jährige Welten zwischen sich und die erste Verfolgerin, ihre Landsfrau Michaela Kirchgasser, aufgebaut hatte. 0,81 lag Kirchgasser zurück, 0,90 die Schwedin Jessica Lindell-Vikarby. Maze war als Vierte schon mehr als eine Sekunde zurück.
Rennfahrerin reinsten Wassers
Die Luft war draußen, jeder wusste: Bei normalem Verlauf würde Fenninger Gold nicht mehr zu entreißen sein. Ein Sturz oder Torfehler war kein Thema. Zu sicher hatte sich Fenninger im bisherigen WM-Verlauf gezeigt. Im Finale war Fenninger oben souverän, doch verschlug es ihr nach dem Golden Eagle die Ski, sogar einen Sturz konnte sie nur mit Mühe und noch mehr Akrobatik vermeiden. Ein Raunen ging durchs Publikum. Doch selbst nach diesem Patzer lag sie noch 1,40 Sekunden vor Victoria Rebensburg, die als Elfte nach Lauf eins mit Silber für die einzige Überraschung und zugleich für die erste deutsche WM-Medaille 2015 sorgte. Kirchgasser war auf Platz sechs zurückgefallen, Kathrin Zettel Siebente geworden.
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Zum zweiten Mal wurde für Fenninger die Bundeshymne angestimmt
Fenninger kannte die Pose. Erst stemmte sie jubelnd die Ski nach oben, später die österreichische Fahne. Sie, ihre Betreuer und ihre Fans freuten sich wie ihr Freund Manuel Veith, der frühere Snowboarder, der sich einmal mehr als Glücksbringer erwiesen hatte. Sofern ein solcher für Fenninger nötig war, so souverän, wie sie sich präsentiert und zugleich untermauert hatte, eine Rennfahrerin reinsten Wassers zu sein - also ihre Leistung punktgenau abrufen zu können, wenn es darauf ankommt, wie bei ihrem ersten WM-Titel in Garmisch, ihrem Olympiasieg in Sotschi und eben in Beaver Creek, wo sie mit zwei Goldmedaillen die Begeisterung in Österreich und den USA schürte.
„Konnte es gar nicht glauben“
Dabei sei sie von ihrer Leistung gar nicht überzeugt gewesen, sagte Fenninger bei der folgenden Pressekonferenz, im ersten Lauf genauso wie im zweiten. „Der erste war zwar geschmeidig. Ich dachte aber, dass es total knapp werden würde, weil es so flach war und es nicht so viele Kurven gab. Deshalb habe ich versucht, vor allem zwischen den Toren zu pushen. Mein Vorsprung im Ziel hat mich aber total überrascht. So gut ist mir das nicht vorgekommen.“ Über die Schrecksekunde im Finale sagte sie: „Ich war überzeugt, dass der Vorsprung weg ist und ich Gas geben muss. Als ich im Ziel dann wieder so weit vorne war, konnte ich das nicht glauben.“
Anna Fenninger mit österreichischer Fahne
APA/EPA/Vassil Donev
Mit einem „geschmeidigen“ und einem fehlerhaften Lauf fuhr Fenninger zu Gold
Ebenso baff war ÖSV-Damen-Cheftrainer Jürgen Kriechbaum. „Es ist ein Wahnsinn, man kann ihr nur gratulieren zu der Leistung.“ Überraschend sei der Sieg freilich nicht gekommen. „Anna hat eine unheimlich bestechende Form und ein wahnsinniges Selbstvertrauen aufgebaut. Auch das ganze Team um sie herum hat super gearbeitet. Sie hat ein perfektes Set-up für den Schnee gefunden. Sie ist gut drauf und kann die Übergänge voll attackieren und auch Fehler korrigieren, wie man gesehen hat.“ Head-Servicemann Mike Jöchl ergänzte: „Mit so einem Vorsprung kann normalerweise nichts mehr schiefgehen. Aber wie man gesehen hat, hätte es noch einmal brenzlig werden können.“
Erstaunt über die WM-Ausbeute
Fenninger nahm es gelassen. „Ich habe mich wirklich sehr gut auf meinen Ski gefühlt. Wir haben mit der Skifirma Head zuletzt sehr viel Arbeit investiert. Zudem habe ich geschaut, dass ich während der Speed-Tage hier immer auch meine Riesentorlauf-Tage bekommen habe und damit auch im Riesentorlauf in Form bleibe.“
Erstaunt sei sie von der WM-Ausbeute immerhin gewesen, war sie doch stets vorne dabei, aber mit nur einem Weltcup-Sieg - im Riesentorlauf in Sölden beim Saisonauftakt - angereist. Die Heimreise mit zwei Goldenen und einer Silbermedaille anzutreten sei mehr, als sie erwarten durfte.
„Ich wusste, dass ich schnell Ski fahren und Medaillen gewinnen kann. Dass ich das dann aber so umsetze, ist ganz speziell, weil es bei einer WM ja immer auf diesen einen bestimmten Tag ankommt. Ich habe versucht, mich darauf einzustellen. So wie im letzten Jahr. Ich kenne das ja von Olympia. Also wusste ich, wie ich es angehen muss. Aber im Vorhinein kann man halt nie sagen: Ich komme her und gewinne drei Medaillen“, so Fenninger, die mit dem insgesamt fünften Gold neben zwei Silbermedaillen und einer Bronzemedaille im achten Bewerb auch den ÖSV auf WM-Rekordkurs hielt - zwei Goldmedaillen mehr, und Chamonix 1962 ist übertroffen. Das jedoch wird nicht mehr Fenningers Aufgabe sein.
Quelle: http://sport.orf.at/stories/2225308/2225307/ (Michael Fruhmann, ORF.at, aus Vail/Beaver Creek)
Der ungerechteste Frieden ist immer noch besser als der gerechteste Krieg.
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