Gsputi hat geschrieben:
Der Grund, weshalb das in Österreich nicht möglich zu sein scheint, ist die Selbstgefälligkeit der Alternative-Sippe dank der im popkulturellen Sinne lächerlich agierenden Arroganzsender wie z.b. FM4...
bei 70% der musikinteressierten Fans in Österreich gilt: Classic Rock und Metal ist nicht innovativ, ist quasi Proleten und Altrockermucke...
erschlagende logik! warum sollen die anderen schuld sein, dass in österreich kein mega-metal-festival möglich ist? das müssen die metaller schon selber auf die beine stellen. zu erwarten, dass das fans anderer sparten machen ist ja unsinnig.
dass rock-/metal-fans als proleten wahrgenommen werden ist teils auch deren eigene schuld und dass FM4-hörer auch nicht grad aufgeschlossen neuem gegenüber sind, ist auch kein geheimnis.
es geht nicht um schuldzuweisungen, sondern um erklärungsversuche und es geht darum, dass bei uns klassischer metal (heavy/death/black usw) weniger angesagt ist und das hat natürlich gründe, die man suchen kann...und die betreffen natürlich auch die popkulturell meinungsbildenden eliten.
von den medien und gesellschaftlich wurde aus vielerlei gründen mehr dagegengearbeitet als anderswo. es wird hier eher als prolo oder unkultur wahrgenommen, nicht als eine relevante jugendkultur..
Ö war immer sehr trendy, mehr womöglich als anderswo, auch dafür kanns Gründe geben... Musikhistorisches (in diesem Falle Metalhistorisches) Interesse und das Akzeptieren dieser Musikstilistik als wertvolle Kultur bedingen sich...
auch wenn es immer kämpfer gab. planet music mit all seinen möglichkeiten (wurde aber von der popkultur-lobby nie ernstgenommen, was auch gründe hat), einzelne konzertagenturen (z.b Mind Over Matter Festivals)....
oder die Versuche auf ORF (Gotthard Riegers Rockshow, Harald Hutos Heavy Metal Party)...
Die, die zusätzlich wichtig gewesen wären, haben sich zu schnell vom Metal gelöst. Woanders war das nicht in dieser Dichte der Fall...Das sind Fakten, wenn man sich Länder wie Holland, Belgien oder Skandinavien anschaut....klar gibt's dort auch sämtliche Trends, aber Metal ist musikkulturell akzeptiert, in Skandinavien gehörts mittlerweile sogar zur eigenen Kultur, so wie Pop zu England. In Holland war das Dynamo ein jugendkulturelles Ereignis, in Österreich ist es Nova Rock. Ersteres war ein Metalfestival. (kein wunder, dass sehr viele österreichische metalfans nach holland fahren mussten in den 90ern, bei uns war der metal mausetot)
Das Gute: Vieles wandelt sich zum Guten... Es ist in den letzten jahren da enorm viel passiert. Man spürt es, bemerkt es und sieht es.... Auch ein Umdenken. Das ist sehr sehr erfreulich...
Ich mag z.b. die Breite eines Nova Rocks eh ganz gerne, weil mich sehr vieles interessiert, auch wenn ein richtig großes Metalfestival auch eben sehr cool wäre...
Mittlerweile wird auch die Classic Rock Abteilung bereits bedient, das haben sie erkannt. Mit dem Lovely Days, wobei man genau hier den riesigen Unterschied zum Sweden Rock sieht, welches gleich gelagert ist, aber eben in die Tiefe geht. Das dortige Publikum kennt sich tatsächlich aus, bekommt damit auch dementsprechende Auswahl geboten. Zum Lovely Days pilgert Eventpublikum, welches sich halt einmal im Jahr Deep Purple reinzieht...
Das Sweden Rock wäre in Ö unmöglich...
bei der hätt nicht mal die gute sasha ein chance....
lt. novamusic kann sich da tatar die, bei gossip notwendigen, zusatzverstrebungen unter der bühne ned leisten.
man munkelt aber, dass gossip heuer im vorprogramm von da steffi werger auftreten sollen.
sictnt hat geschrieben:bei der hätt nicht mal die gute sasha ein chance....
lt. novamusic kann sich da tatar die, bei gossip notwendigen, zusatzverstrebungen unter der bühne ned leisten.
man munkelt aber, dass gossip heuer im vorprogramm von da steffi werger auftreten sollen.