ärgerliche nachrichten ...
- Nukkumatti
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[bobj]Big Fremdenpolizei is watching you! - Der Generalverdacht[/bobj]
Abseits der fremdenrechtlichen Hürden, die das Zusammenleben binationale Paare dieser Tage massiv beeinträchtigen und nahezu unmöglich machen, haben die Paare noch mit einem anderen kafkaesken Auswuchs zu leben. Sie stehen unter Generalverdacht – Generalverdacht auf Aufenthaltsehe, besser gesagt. Dieser wird von Politikern gerne hoch und vorgehalten in der Diskussion um die Rechte binationaler Paare. Dabei ist der Anteil verschwindend gering, und die Fremdenpolizei tut ihre Arbeit mehr als gewissenhaft wie das folgende, tatsächlich Erlebte zeigt:
Das \"Willkommen im Überwachungsstaat\" beginnt für binationale Paare bereits, wenn sie ihre Eheschließung beim Standesamt anmelden. Die StandesbeamtInnen sind nämlich angewiesen, die Daten aller (!) potentiellen binationalen Ehepaare an die Fremdenpolizei ausnahmslos weiterzuleiten. Es können also schon Scheinehekontrollen vor der Eheschließung stattfinden.
Sehr viele Paare bei Ehe ohne Grenzen mussten zumindest schon eine Kontrolle über sich ergehen lassen, die aber je nach FremdenpolizistIn unterschiedlich gestaltet sein können. Von Schmutzwäsche Kontrollen (akribisches Abzählen dreckiger Unterhosen) bis zum Schrankdurchwühlen. Schlafzimmer und Kühlschrankinspektionen sind auch sehr beliebt.
Selbst minderjährige Kinder wurden, als sie den Beamten die Türe öffneten und ihre Eltern gar nicht zu Hause waren, nach dem Eheleben ihrer Eltern befragt. (Merke liebes Kind: niemals Fremden die Türe öffnen, sonst will der Onkel Fremdepolizist von dir wissen, wie oft sich die Mama und der Papa ein Bussi geben!)
Wobei: Bei gemeinsamen Kindern liegt der Verdachtsmoment ja nicht soo nahe. Da steht dann im Protokoll: „Da gemeinsame Kinder vorhanden, liegt wahrscheinlich keine Aufenthaltsehe“ vor“. Aber nur „wahrscheinlich“ - vielleicht handelt es sich doch um „Scheinkinder“, oder wie sollte man das verstehen?
Nicht selten kommt es vor, dass BeamtInnen, mit Fotos des Paares ausgerüstet, Hausbewohner befragen, ganz Eifrige tun dies auch bei der Trafik und dem Milchgeschäft um die Ecke. Davon erfährt das Paar dann zum Beispiel, wenn Nachbarn sie im Hausflur mit den Worten „Sie werden von der Polizei gesucht“, empfangen – schräge Blicke inklusive.
Wenn die Haus- und Heimkontrolle den Beamten nicht genügt, können sie das Paar auch vorladen und getrennt von einander befragen. (Wer dabei jetzt an die beliebte Show „Herzblatt“ denkt, liegt so was von falsch …)
Unter den \"top ten\" an Fremdenpolizeifragen ist mit Abstand führend: „Welche Farbe hatte die Bettwäsche beim ersten Geschlechtsverkehr mit ihrer Gattin?\". Wobei man Fragen nach dem Intimleben prinzipiell nicht beantworten muss, die Fremdenpolizei will’s trotzdem immer wieder wissen.
Weiters hoch oben im Ranking: „Welche Farbe haben die Fliesen am Klo?“ und vielleicht kommt so manche LeserIn dieser Zeilen ins Schwimmen, wenn sie beantworten will, was sie mit ihrem Partner/PartnerIn am Wochenende vor zwei Wochen unternommen hat. Sie können sich auf die Schnelle nicht mehr erinnern? Sehr verdächtig!
Auch sehr „schön“ und tatsächlich passiert: ein Paar war gerade auf Besuch bei den Eltern der Ehefrau auf dem Lande, als die Fremdepolizei zur Kontrolle kam. Als sie das Paar nicht in der Wohnung antraf, meldeten sie den Drittstaatsangehörigen Ehepartner schlichtweg beim Meldeamt - MA 62 ab, einfach so (- die österreichische Gattin übrigens nicht!).
Drum prüfe, wer sich ewig bindet – bei binationalen Paaren nimmt einem die Fremdepolizei die Prüfung ab.
_________________________________
[bobj]Sind Sie vor der Hochzeit dort geblieben? ... Gedächtnisprotokoll einer scheinehe-überprüften Ehefrau[/bobj]
Eckdaten: Binationale Ehe zwischen einer Österreicherin und einem Afrikaner, seit zweieinhalb Jahren verheiratet, Aufenthaltstitel bereits einmal verlängert, nächste Verlängerung April 2008:
Erster Besuch der Fremdenpolizei, obwohl offensichtlich geführter Zweipersonen Haushalt, getrennte Ehebefragung am Hernalser Gürtel von Frau K. T. (Name der Redaktion bekannt) ohne Zeugen!
Kleiner Exkurs zum Hausbesuch: 8.30 an einem Freitag Morgen im Juli, war sehr unangenehm, aber … Ende des Besuchs: Kann Ihr Mann Deutsch? Ja, aber nicht perfekt......
In Absprache mit meinem Mann einigten wir uns darauf, dass es doch besser wäre, einen Dolmetscher anzufordern, also rief ich die Dame tags darauf an und bat darum: Sie konnte sich nicht erinnern, bei uns gewesen zu sein und in abermals anblaffendem Ton: *Sie haben ja gesagt, dass Ihr Mann Deutsch spricht – ja, aber nicht perfekt - ich hab Ihnen eh gesagt, dass ich Englisch kann – nein, das haben Sie mir nicht gesagt - dann in eher lakonischem Ton: nnnttt, na gut, ich hab in Englisch maturiert, reicht Ihnen das? - Natürlich, das hab ich ja nicht gewusst, danke vielmals......
Begrüßung der Ehefrau am Hernalser Gürtel (Büro Fremdepolizei): Wenn man einem Schwarzafrikaner in die Augen schaut, heißt das sexuelle Offenheit, haben Sie das gewusst?
Wo arbeiten Sie derzeit? – Meinen Arbeitsplatz zu Papier zu bringen, brauchte ich, glaub ich, sieben Anläufe.....
Wie haben Sie sich kennen gelernt?
Wann?
Wie war das genau?
Was haben Sie gesprochen?
Wann haben Sie sich wieder getroffen? Wo? und Wie? Wie haben Sie Kontakt gehalten?
Wann haben Sie beschlossen zu heiraten?
Wer hat den Antrag gemacht?
Haben Sie einfach im Kalender das nächstbeste Datum genommen?
Seit wann sind Sie verheiratet?
War die Familie dabei?
Kennt die Familie Ihren Mann? Kennt Ihr Mann Ihre Familie?
Wer hat die Hochzeit bezahlt?
Hat Ihr Mann vor der Hochzeit bei Ihnen gewohnt? - Nein - Wieso nicht?
*der Ehemann bekam die Frage folgendermaßen gestellt: Sind Sie vor der Hochzeit dort geblieben?*
Was haben Sie gestern gemacht? - Mann war in der Arbeit - von wann bis wann genau? Wann ist er heimgekommen? Was haben Sie da gerade gemacht? Was haben Sie angehabt? - T-Shirt und Shorts - welche Farbe? wie gestreift? Was hat Ihr Mann angehabt? - Hat sich ausgezogen und ist duschen gegangen - welche Farbe hatte die Boxershort? Was haben Sie dann gemacht? - Mann hat sich etwas zu essen genommen - was hat er gegessen? Haben Sie gekocht?
Was haben Sie dann gemacht? - Sind ins Bett gegangen - Wer zuerst? oder gemeinsam? Was haben Sie im Bett getragen? Welche Farbe?
Wann hat Ihr Mann Geburtstag? Wie haben Sie gefeiert? - Wir haben zu Hause gekocht - Was haben Sie gekocht? Welche Geschenke? Welche Farbe?
Wann sind Sie heute früh aufgestanden? Was haben Sie gemacht? Haben Sie gefrühstückt? Was?
Hat Ihr Mann einen eigenen Wohnungsschlüssel? - Wohnungsschlüssel musste hergezeigt werden und wurde dann bei der Befragung meines Mannes mit seinem verglichen.
Wann haben Sie das letzte Mal gemeinsam etwas gemacht? Kann ich nicht genau sagen, ich arbeite unter der Woche, mein Mann auch am Wochenende, und die letzten 2 Monate hat er immer am Wochenende gearbeitet - wann hatte ihr Mann den letzten freien Tag? - Letzte Woche Montag und Dienstag - war das der 18. und 19. Juli? - Das Datum hab ich mir nicht auswendig gemerkt -
Sie haben ihren Mann nur aus Liebe und nicht aus Mitleid oder für Geld geheiratet?
Mein Mann bekam angeblich die selben Fragen gestellt, dürften aber doch leicht oder auch schwerer abgewichen sein: nach einiger Zeit kam mein Mann heraus und holte mich hinein - die Beamtin bat mich die Niederschrift weiter zu übersetzen, da ich das wohl schneller könnte als sie, dabei stellte ich aber gewisse Abweichungen fest, die meiner Meinung nach auf ungenauen Übersetzungen zurückzuführen waren, vorher hab ich das Spiel mitgespielt, da hab ich mich dann aber gerührt und doch erreicht, dass noch ein zwei Sachen ausgebessert wurden, sonst hat sie dazu gemeint, dass das ja wohl Wortklaubereien wären - ja Wortklaubereien mit beträchtlichem Unterschied, sprich: *hat ihr Mann vor der hochzeit bei ihnen gewohnt* - für mich heißt das bitte schön eben wohnhaft und gemeldet sein - , bei meinem Mann muss die Frage aber gelautet haben, ob er dageblieben ist, sprich übernachtet hat …
___________________________
http://eheohnegrenzen.sosmitmensch.at/topics/home
Abseits der fremdenrechtlichen Hürden, die das Zusammenleben binationale Paare dieser Tage massiv beeinträchtigen und nahezu unmöglich machen, haben die Paare noch mit einem anderen kafkaesken Auswuchs zu leben. Sie stehen unter Generalverdacht – Generalverdacht auf Aufenthaltsehe, besser gesagt. Dieser wird von Politikern gerne hoch und vorgehalten in der Diskussion um die Rechte binationaler Paare. Dabei ist der Anteil verschwindend gering, und die Fremdenpolizei tut ihre Arbeit mehr als gewissenhaft wie das folgende, tatsächlich Erlebte zeigt:
Das \"Willkommen im Überwachungsstaat\" beginnt für binationale Paare bereits, wenn sie ihre Eheschließung beim Standesamt anmelden. Die StandesbeamtInnen sind nämlich angewiesen, die Daten aller (!) potentiellen binationalen Ehepaare an die Fremdenpolizei ausnahmslos weiterzuleiten. Es können also schon Scheinehekontrollen vor der Eheschließung stattfinden.
Sehr viele Paare bei Ehe ohne Grenzen mussten zumindest schon eine Kontrolle über sich ergehen lassen, die aber je nach FremdenpolizistIn unterschiedlich gestaltet sein können. Von Schmutzwäsche Kontrollen (akribisches Abzählen dreckiger Unterhosen) bis zum Schrankdurchwühlen. Schlafzimmer und Kühlschrankinspektionen sind auch sehr beliebt.
Selbst minderjährige Kinder wurden, als sie den Beamten die Türe öffneten und ihre Eltern gar nicht zu Hause waren, nach dem Eheleben ihrer Eltern befragt. (Merke liebes Kind: niemals Fremden die Türe öffnen, sonst will der Onkel Fremdepolizist von dir wissen, wie oft sich die Mama und der Papa ein Bussi geben!)
Wobei: Bei gemeinsamen Kindern liegt der Verdachtsmoment ja nicht soo nahe. Da steht dann im Protokoll: „Da gemeinsame Kinder vorhanden, liegt wahrscheinlich keine Aufenthaltsehe“ vor“. Aber nur „wahrscheinlich“ - vielleicht handelt es sich doch um „Scheinkinder“, oder wie sollte man das verstehen?
Nicht selten kommt es vor, dass BeamtInnen, mit Fotos des Paares ausgerüstet, Hausbewohner befragen, ganz Eifrige tun dies auch bei der Trafik und dem Milchgeschäft um die Ecke. Davon erfährt das Paar dann zum Beispiel, wenn Nachbarn sie im Hausflur mit den Worten „Sie werden von der Polizei gesucht“, empfangen – schräge Blicke inklusive.
Wenn die Haus- und Heimkontrolle den Beamten nicht genügt, können sie das Paar auch vorladen und getrennt von einander befragen. (Wer dabei jetzt an die beliebte Show „Herzblatt“ denkt, liegt so was von falsch …)
Unter den \"top ten\" an Fremdenpolizeifragen ist mit Abstand führend: „Welche Farbe hatte die Bettwäsche beim ersten Geschlechtsverkehr mit ihrer Gattin?\". Wobei man Fragen nach dem Intimleben prinzipiell nicht beantworten muss, die Fremdenpolizei will’s trotzdem immer wieder wissen.
Weiters hoch oben im Ranking: „Welche Farbe haben die Fliesen am Klo?“ und vielleicht kommt so manche LeserIn dieser Zeilen ins Schwimmen, wenn sie beantworten will, was sie mit ihrem Partner/PartnerIn am Wochenende vor zwei Wochen unternommen hat. Sie können sich auf die Schnelle nicht mehr erinnern? Sehr verdächtig!
Auch sehr „schön“ und tatsächlich passiert: ein Paar war gerade auf Besuch bei den Eltern der Ehefrau auf dem Lande, als die Fremdepolizei zur Kontrolle kam. Als sie das Paar nicht in der Wohnung antraf, meldeten sie den Drittstaatsangehörigen Ehepartner schlichtweg beim Meldeamt - MA 62 ab, einfach so (- die österreichische Gattin übrigens nicht!).
Drum prüfe, wer sich ewig bindet – bei binationalen Paaren nimmt einem die Fremdepolizei die Prüfung ab.
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[bobj]Sind Sie vor der Hochzeit dort geblieben? ... Gedächtnisprotokoll einer scheinehe-überprüften Ehefrau[/bobj]
Eckdaten: Binationale Ehe zwischen einer Österreicherin und einem Afrikaner, seit zweieinhalb Jahren verheiratet, Aufenthaltstitel bereits einmal verlängert, nächste Verlängerung April 2008:
Erster Besuch der Fremdenpolizei, obwohl offensichtlich geführter Zweipersonen Haushalt, getrennte Ehebefragung am Hernalser Gürtel von Frau K. T. (Name der Redaktion bekannt) ohne Zeugen!
Kleiner Exkurs zum Hausbesuch: 8.30 an einem Freitag Morgen im Juli, war sehr unangenehm, aber … Ende des Besuchs: Kann Ihr Mann Deutsch? Ja, aber nicht perfekt......
In Absprache mit meinem Mann einigten wir uns darauf, dass es doch besser wäre, einen Dolmetscher anzufordern, also rief ich die Dame tags darauf an und bat darum: Sie konnte sich nicht erinnern, bei uns gewesen zu sein und in abermals anblaffendem Ton: *Sie haben ja gesagt, dass Ihr Mann Deutsch spricht – ja, aber nicht perfekt - ich hab Ihnen eh gesagt, dass ich Englisch kann – nein, das haben Sie mir nicht gesagt - dann in eher lakonischem Ton: nnnttt, na gut, ich hab in Englisch maturiert, reicht Ihnen das? - Natürlich, das hab ich ja nicht gewusst, danke vielmals......
Begrüßung der Ehefrau am Hernalser Gürtel (Büro Fremdepolizei): Wenn man einem Schwarzafrikaner in die Augen schaut, heißt das sexuelle Offenheit, haben Sie das gewusst?
Wo arbeiten Sie derzeit? – Meinen Arbeitsplatz zu Papier zu bringen, brauchte ich, glaub ich, sieben Anläufe.....
Wie haben Sie sich kennen gelernt?
Wann?
Wie war das genau?
Was haben Sie gesprochen?
Wann haben Sie sich wieder getroffen? Wo? und Wie? Wie haben Sie Kontakt gehalten?
Wann haben Sie beschlossen zu heiraten?
Wer hat den Antrag gemacht?
Haben Sie einfach im Kalender das nächstbeste Datum genommen?
Seit wann sind Sie verheiratet?
War die Familie dabei?
Kennt die Familie Ihren Mann? Kennt Ihr Mann Ihre Familie?
Wer hat die Hochzeit bezahlt?
Hat Ihr Mann vor der Hochzeit bei Ihnen gewohnt? - Nein - Wieso nicht?
*der Ehemann bekam die Frage folgendermaßen gestellt: Sind Sie vor der Hochzeit dort geblieben?*
Was haben Sie gestern gemacht? - Mann war in der Arbeit - von wann bis wann genau? Wann ist er heimgekommen? Was haben Sie da gerade gemacht? Was haben Sie angehabt? - T-Shirt und Shorts - welche Farbe? wie gestreift? Was hat Ihr Mann angehabt? - Hat sich ausgezogen und ist duschen gegangen - welche Farbe hatte die Boxershort? Was haben Sie dann gemacht? - Mann hat sich etwas zu essen genommen - was hat er gegessen? Haben Sie gekocht?
Was haben Sie dann gemacht? - Sind ins Bett gegangen - Wer zuerst? oder gemeinsam? Was haben Sie im Bett getragen? Welche Farbe?
Wann hat Ihr Mann Geburtstag? Wie haben Sie gefeiert? - Wir haben zu Hause gekocht - Was haben Sie gekocht? Welche Geschenke? Welche Farbe?
Wann sind Sie heute früh aufgestanden? Was haben Sie gemacht? Haben Sie gefrühstückt? Was?
Hat Ihr Mann einen eigenen Wohnungsschlüssel? - Wohnungsschlüssel musste hergezeigt werden und wurde dann bei der Befragung meines Mannes mit seinem verglichen.
Wann haben Sie das letzte Mal gemeinsam etwas gemacht? Kann ich nicht genau sagen, ich arbeite unter der Woche, mein Mann auch am Wochenende, und die letzten 2 Monate hat er immer am Wochenende gearbeitet - wann hatte ihr Mann den letzten freien Tag? - Letzte Woche Montag und Dienstag - war das der 18. und 19. Juli? - Das Datum hab ich mir nicht auswendig gemerkt -
Sie haben ihren Mann nur aus Liebe und nicht aus Mitleid oder für Geld geheiratet?
Mein Mann bekam angeblich die selben Fragen gestellt, dürften aber doch leicht oder auch schwerer abgewichen sein: nach einiger Zeit kam mein Mann heraus und holte mich hinein - die Beamtin bat mich die Niederschrift weiter zu übersetzen, da ich das wohl schneller könnte als sie, dabei stellte ich aber gewisse Abweichungen fest, die meiner Meinung nach auf ungenauen Übersetzungen zurückzuführen waren, vorher hab ich das Spiel mitgespielt, da hab ich mich dann aber gerührt und doch erreicht, dass noch ein zwei Sachen ausgebessert wurden, sonst hat sie dazu gemeint, dass das ja wohl Wortklaubereien wären - ja Wortklaubereien mit beträchtlichem Unterschied, sprich: *hat ihr Mann vor der hochzeit bei ihnen gewohnt* - für mich heißt das bitte schön eben wohnhaft und gemeldet sein - , bei meinem Mann muss die Frage aber gelautet haben, ob er dageblieben ist, sprich übernachtet hat …
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- Nukkumatti
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Schwere Gotteslästerung soll nach dem Willen Edmund Stoibers (CSU) künftig konsequent und härter bestraft werden. Er kündigte in der „Bild“-Zeitung vom Montag eine entsprechende Initiative für den Integrationsgipfel im Juli bei Kanzlerin Angela Merkel (CDU) an.
Der Mime Matthieu Carriere hatte sich vor einigen Tagen aus Protest gegen zu wenig Rechte für Trennungsväter in der Hauptstadt halbnackt an ein Kreuz schnallen lassen. Die Kirchen protestierten daraufhin scharf gegen die Aktion.
„Paragraph 166 völlig stumpf“
Stoiber sagte: „Es darf nicht alles mit Füßen getreten werden, was anderen heilig ist.“ Der bisherige Paragraph 166 des Strafgesetzbuches sei „völlig stumpf und wirkungslos, weil er eine Bestrafung nur dann vorsieht, wenn der öffentliche Frieden gefährdet ist und Aufruhr droht“.
Wer bewusst auf den religiösen Empfindungen anderer Menschen herumtrampele, müsse mit Konsequenzen rechnen – in schweren Fällen mit bis zu drei Jahren Gefängnis. Der CSU-Chef mahnte: Wohin die Verletzung religiöser Gefühle führen könne, „hat der Streit um die Mohammed-Karikaturen in diesem Jahr auf alarmierende Weise gezeigt.“
http://www.focus.de/politik/deutschland ... 10616.html
Der Mime Matthieu Carriere hatte sich vor einigen Tagen aus Protest gegen zu wenig Rechte für Trennungsväter in der Hauptstadt halbnackt an ein Kreuz schnallen lassen. Die Kirchen protestierten daraufhin scharf gegen die Aktion.
„Paragraph 166 völlig stumpf“
Stoiber sagte: „Es darf nicht alles mit Füßen getreten werden, was anderen heilig ist.“ Der bisherige Paragraph 166 des Strafgesetzbuches sei „völlig stumpf und wirkungslos, weil er eine Bestrafung nur dann vorsieht, wenn der öffentliche Frieden gefährdet ist und Aufruhr droht“.
Wer bewusst auf den religiösen Empfindungen anderer Menschen herumtrampele, müsse mit Konsequenzen rechnen – in schweren Fällen mit bis zu drei Jahren Gefängnis. Der CSU-Chef mahnte: Wohin die Verletzung religiöser Gefühle führen könne, „hat der Streit um die Mohammed-Karikaturen in diesem Jahr auf alarmierende Weise gezeigt.“
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Großeinsatz in Wien: Terrorversuch gescheitert?
zurück
Ein herrenloser Rucksack sorgt in Wien-Alsergrund derzeit für einen großen Polizeieinsatz. Ein Mann hatte den Rucksack fallen lassen und war davongerannt. Laut Ermittlern ist er bereits gefasst. Im Rucksack fanden sich eine oder zwei Handgranaten sowie ein Buch mit angeblich islamischem Inhalt. (orf)
na servas
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Ein herrenloser Rucksack sorgt in Wien-Alsergrund derzeit für einen großen Polizeieinsatz. Ein Mann hatte den Rucksack fallen lassen und war davongerannt. Laut Ermittlern ist er bereits gefasst. Im Rucksack fanden sich eine oder zwei Handgranaten sowie ein Buch mit angeblich islamischem Inhalt. (orf)
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Rom - Italienische Nachtlokale dürfen künftig an Wochenenden nach 2.00 Uhr nachts keinen Alkohol mehr verkaufen. Diese Maßnahme ist in einem Dekret enthalten, das vom Parlament verabschiedet worden ist und kommendes Wochenende in Kraft tritt. Wer gegen das Gesetz verstößt, muss mit einer Sperre des Lokals rechnen, die sieben bis 30 Tage dauern kann.
Das Dekret sieht außerdem vor, dass sich Kunden beim Verlassen eines Nachtlokals freiwillig einem Alkoholtest unterziehen. Die Maßnahme löste heftigen Protest unter den Besitzern der Lokale aus.
Für Verkehrssicherheit
Das Verbot, an Wochenenden nach 2.00 Uhr nachts Alkohol zu verkaufen, ist Teil einer umfangreichen Pakets zur Hebung der Verkehrssicherheit. Eingeführt werden damit auch strenge Strafen für alkoholisierte oder unter Drogeneinfluss stehende Lenker. In diesen Fällen sollen in Italien erstmals Haftstrafen eingeführt werden. Sechs Monate Gefängnis drohen dann einem Fahrer, wenn er betrunken oder im Drogenrausch ein Auto lenkt. Die Geldstrafen werden auf bis zu 12.000 Euro erhöht.
\"Drogen und Alkohol sind für mindestens 30 Prozent der Unfälle in unserem Land verantwortlich\", sagte Verkehrsminister Alessandro Bianchi. \"Unfälle kosten jährlich 30 Milliarden Euro, was 2,5 Prozent des italienischen Bruttoinlandsprodukts entspricht. Die Verletzten muss man noch hinzuzählen\", sagte der Verkehrsminister. Italien hinke hinter dem europäischen Durchschnitt hinterher, was Sicherheit auf den Straßen betreffe. Das Ziel, die Zahl tödlicher Unfälle bis 2010 zu halbieren, liege noch in weiter Ferne. (APA)
______________
ein grund mehr nicht mehr nach italien zu fahren!
Das Dekret sieht außerdem vor, dass sich Kunden beim Verlassen eines Nachtlokals freiwillig einem Alkoholtest unterziehen. Die Maßnahme löste heftigen Protest unter den Besitzern der Lokale aus.
Für Verkehrssicherheit
Das Verbot, an Wochenenden nach 2.00 Uhr nachts Alkohol zu verkaufen, ist Teil einer umfangreichen Pakets zur Hebung der Verkehrssicherheit. Eingeführt werden damit auch strenge Strafen für alkoholisierte oder unter Drogeneinfluss stehende Lenker. In diesen Fällen sollen in Italien erstmals Haftstrafen eingeführt werden. Sechs Monate Gefängnis drohen dann einem Fahrer, wenn er betrunken oder im Drogenrausch ein Auto lenkt. Die Geldstrafen werden auf bis zu 12.000 Euro erhöht.
\"Drogen und Alkohol sind für mindestens 30 Prozent der Unfälle in unserem Land verantwortlich\", sagte Verkehrsminister Alessandro Bianchi. \"Unfälle kosten jährlich 30 Milliarden Euro, was 2,5 Prozent des italienischen Bruttoinlandsprodukts entspricht. Die Verletzten muss man noch hinzuzählen\", sagte der Verkehrsminister. Italien hinke hinter dem europäischen Durchschnitt hinterher, was Sicherheit auf den Straßen betreffe. Das Ziel, die Zahl tödlicher Unfälle bis 2010 zu halbieren, liege noch in weiter Ferne. (APA)
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ein grund mehr nicht mehr nach italien zu fahren!
- TheStranger
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- mauergecko
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