hmm, hab mir eigentlic nie rezepte von imperial oder double IPAs angeschaut, aber in der tat, so weit ist das nicht daneben. naja gut, IPAs sind ja eigentlich auch eher einfache biere zum brauen. was mir aber nicht gefällt bei vielen rezeten, ist dass sie nur kombirast fahren. auch ich hadere immer mit dem EVG und war oft nicht über 70%. deshalb habe ich v.a. die maltoserast verlängert (und deshalb gefällt mir auch die kombirast nicht so gut; v.a. bei stark eingebrauten, bei schwächeren hätte ich weniger bedenken). ich vermute aber, dass ich die verluste vor allem beim abmaischen habe (ich arbeite mit panzerschlauch), und wegen der schrotung (ich habe nur eine billige schrotmühle) - letzteres kann ich ohne größere investition (für eine vernünftige mühle legt man schnell 200-300 €) aber auch nicht ändern. aber ich glaube, dass vor allem das abmaischen beim heimbrauen kritisch ist (edit: bei der sudhausausbeute bin ich moment bei ca. 73%, das finde ich für meine bescheidene anlage ok.). dieses mal dachte ich eben, ich probiere es mal mit zucker, und das resultat - 85% EVG - stellt mich eigentlich recht zufrieden (die trappisten stoßen auch bei den 90% EVG oben an). bleibt halt vorerst noch offen, wie es munden wird
ich bin mir aber nicht sicher, wie weit der EVG und die sudhausausbeute hier in zusammenhang stehen. ich erreiche halt nur schwer die berechnete stammwürze. ich nehme nun mehr wasser für die schüttung, und weniger zum anschwänzen, damit funktioniert es etwas besser. warum ich diese beiden dinge in zusammenhag bringe, ist meine vermutung (weiß gar nicht ob die annahme überhaupt zulässig ist), dass eine nicht optimale filterung beim abmaischen und hopfen filtern zu viele trübpartikel in der würze lässt, welche das spez. gewicht der würze eröht - worunter im endeffekt der EVG leiden könnte. momentan versuche ich vor allem, beim filtern besser zu werden, wobei mir v.a. beim hopfen filtern momentan etwas die ideen ausgehen (also ohne viel zu investieren). ich habbe auch das problem, dass meine sudpfanne beim wüze kochen öfter wegen überhitzung abschaltet, das ist leider auch nicht optimal. jetzt versuche ich die elektronik unten besser zu kühlen, um oben mehr bzw. kontinuierlicher hitze zu bekommen :D
ich denke man wird sowieso immer bestrebt sein, den prozess zu optimieren. mich haben daher auch weniger zufriedenstellende resultate nicht davor abgeschreckt, weiter- und anderes zu probieren.
sahti habe ich leider noch nie getrunken, und muss zugeben, bis vor wenigen monaten nicht mal gewusst zu haben dass es das gibt. leider habe ich von sahti erst im oktober erfahren, als es hier schon schnee gab und somit die wachholderstauden nicht mehr erkennbar/zugänglich waren. für nächstes jahr habe ich mir aber vorgenommen ein mal sahti zu brauen probieren. wir haben zwar zum glück!! einen alko bei uns im ort, aber die haben keinen kühlschrank, und sahti wird nur an alkos geliefert, die einen kühlschrank haben (lt. alko pächter). nachdem ich aber sowieso jedes jahr wacholderbeeren pflücke (zum trocknen und kochen), werde ich dieses mal halt auch ein paar äste mit heim nehmen :)