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Verfasst: 13 Okt 2006, 15:53
von Nukkumatti
Durch die Folgen des Krieges von 2003 im Irak sind nach einer regierungsunabhängigen Untersuchung fast 655.000 Menschen ums Leben gekommen. Die Studie amerikanischer und irakischer Ärzte wurde am Mittwoch vom britischen Medizin-Journal \"The Lancet\" online veröffentlicht.
http://derstandard.at/?id=2620002
erwartungsgemäß weißen das pentagon wie die britische regierung diese zahlen zurück. wer sich aber in letzter zeit mit einem iraker unterhalten hat, der noch kontakte in seine zerbombte heimat pflegt, weiß, dass es viel mehr tote und anschläge gibt, als es die weltöffentlichkeit erfährt, da es ja nicht nur in den besetzten gebieten unter allierter kontrolle zu gewalttaten kommt.
danke usa und danke großbritanien für diesen tollen friedensbeitrag.
seit diese beiden staaten ihre brutale, menschenverachtende und gewalttätige politik durchzusetzen begannen ist die terrorgefahr weltweit dramatisch gestiegen.
und diese idioten gießen weiter öl ins feuer, als hätten ihre paranoiden ideen nicht schon genug leiden auf diesem planet verursacht.
zum kotzen, das ganze!
Verfasst: 14 Okt 2006, 12:06
von Aamon
Die meisten Toten gibts wegen der Terroristen dort.
Die meisten Irakis sind unendlich froh, von diesem Drecksregime befreit worden zu sein.
Alle Anschläge jetzt sind von demokratiefeindlichen Vollidioten, dafür können die Amis nix, die haben den irak befreit, ich bin heilfroh darüber. Somit hat ein Land zur Freiheit gefunden.
Man müsste dort nur halt schauen, dass man dieses Terrorgesindel endlich zur Vernunft bringt.
Glücklicherweise gibts Länder wie die USA, die die Welt vor Terror beschützen hilft
Verfasst: 14 Okt 2006, 13:06
von TheStranger
oida....
Verfasst: 14 Okt 2006, 21:45
von mauergecko
[quoteyk6]
[iyk6]Original von Aamon:[/iyk6]
Die meisten Toten gibts wegen der Terroristen dort.
Die meisten Irakis sind unendlich froh, von diesem Drecksregime befreit worden zu sein.
Alle Anschläge jetzt sind von demokratiefeindlichen Vollidioten, dafür können die Amis nix, die haben den irak befreit, ich bin heilfroh darüber. Somit hat ein Land zur Freiheit gefunden.
Man müsste dort nur halt schauen, dass man dieses Terrorgesindel endlich zur Vernunft bringt.
Glücklciuherweise gibts Länder wie die USAAQ, die die Welt vor Terror beschützen hilft
[/quoteyk6]
Defakto hat ein Land erstmal Chaos gefunden. Die USA hat das Land wenn du es so haben willst unter vollkommener Missachtung des Völkerrechts \"befreit\". Zudem haben sie dieses Unterfangen sowas von inkompetent gestaltet, das selbst der größte Dummkopf die Fehler im Vorhinein sehen konnte. Es stellt sich auch die Frage welche Schlüsse man aus diesem Verhalten für die Zukunft ziehen kann, einen zeigt ja grad Nordkorea auf...
Und auch die Aussage das die USA die Welt vor Terror schützen hilft würd ich gern mal von einem Iraqi kommentiert haben der grad aus einem US-Army Gefängnis zurückkommt.
Und ich will noch nicht mal auf die ganzen Geschäftsgründe eingehen, aus denen der Krieg gestart wurde. Eigentlich hätte ich von Aamon eine reflektierter und differenziertere Aussage erwartet als dieses leere \"Hurra die USA sind die Retter der Menschheit\" - Geblänkel
Verfasst: 15 Okt 2006, 15:13
von Nukkumatti
@ aamon
bekämpfen von symptomen wird uns auf der welt nicht weiterhelfen, im gegenteil, hier rutscht man all zu leicht in eine spirale der gewalt.
man kann niemand mit gewalt zur demokratie zwingen, das funktioniert nicht, genau darum sind die usa auch keine willkommenen besatzer im arabischen raum. anstatt der bevölkerung zu helfen wird ein volk ausgebombt, die us-regierung interessiert sich einen schlapf um das leid der armen menschen dort. das zeigt die regierung auch imemr wieder, in dem sie mörder, menschen die massaker an der zivilbevölkerung begehen nicht wirklich bestrafen. vorallem aber auch darin, wie sie mit gefangenen umgehen, wie die regierung folter billigt bzw. in auftrag gibt, und das, obwohl man heute längst weiß, dass folter keine resultate bringt, weil die gefangenen unter folter geständnisse abgeben für dinge, die sie nie gemacht haben.
die us strategie hat schon in afghanistan gänzlich versagt, und sie tut es im irak noch mehr, wo man noch unvorbereiteter in den krieg zog.
frieden kann man sich nicht mit aller gewalt erbomben, frieden zu schaffen ist ein langwieriger und schwieriger prozess der nur durch diplomatie zu läsen ist, und nicht in dem man hundertausende zivilisten unter kollateralschaden abstempelt. so macht man sich keine symphatisanten und deshalb gibt es auf der welt eine imemr größer werdende terrorgefahr.
was wir der usa zu verdanken haben, sind strenge kontrollen an flughäfen, lächerliche vrbote sowie massive einschränkungen der bürgerrechte (allen voran in den usa selbst - stichwort patriot act)
man kann nur hoffen, dass auch in den usa wieder mal etwas mehr vernunft ins weiße haus einzieht, auch wenn die letzte wahlen diese hoffnung vermissen leisen (2 kandidtan von skull bones - da ists schon egal, wen man dann wählt ..)
ganz wichtig wäre es jedenfalls, in zukunft mehr budget für entwicklungshilfe auszugeben anstatt für waffen, um armut und ungerechtigkeiten, also soziale verwerfungen in der gesellschaft zu beseitigen. das würde terroristen das wasser abgraben. aber wenn man, so wie es war und man es in nordkorea gerade sieht, drakonische sanktionen verhängt, verschärft man diese verwerfungen nur noch mehr. die machthaber und die eliten müssen kaum einbußen hinnehmen, die bevölkerung wird jedoch noch mehr benachteiligt. man das ganz deutlich im irak gesehen, und das diese politik mehr feinde erzeugt als es den menschen hilft, liegt auf der hand. solange also weiter die bevölkerung die leidtragenden unser westlichen politik sein werden, solange wird sich die lage weiterhin zuspitzen.
Verfasst: 16 Okt 2006, 00:11
von mauergecko
Ich glaub auch eines der Probleme mit der Entwicklungshilfe-Sache ist halt folgendes Gedankenspiel:
In einer Demokratie wird die Regierung ja bekanntlich gewählt. Entschließt sie sich zB die Entwicklungshilfe zu erhöhen muss sie dieses Geld von einer anderen Stelle abziehen, sagen wir einmal Rüstung. Dadurch gehen dort Arbeitsplätze verloren und es besteht diese Gefahr das die Leute die nun Arbeitslos sind die Regierung nicht wieder wählen. Somit müssen also gleichzeitig mit so einer Massnahme, die ich unterstützen würde, Ausweicharbeitsplätze innerhalb des Staates geschaffen werden um die Ex-Rüstungsmitarbeiter anderweitig zu beschäftigen.
Muss aber sagen das dies nur einmal eine wenig weitreichende Betrachtung der Problematik ist, man könnte schon etwas ändern aber schon alleine eine einfache Betrachtung wo Lobbygruppen und so weiter noch wenig Rolle spielen zeigt die Dimensionen auf in der man sich bewegt.
Verfasst: 16 Okt 2006, 11:25
von Aamon
wichtig ist dennoch anzumkerken, dass der schaden net von der USA ausgeht, sondern von Terroristen und Gewaltdiktaturen!
In Afghanistan hat sich vieles verbessert, das Land wurde defintiv befreit und zwar von der USA.
Dass vieles net noch hinhaut, auch im Irak, liegt eindeutig am geistig minderbemittelten Klientel dort.
Dennoch, die meisten Einwohner beider Länder sind momentan heilfroh, dass sie endlich in einem halbwegs freiem Land leben dürfen.
Wäre ich von dort, würde ich auch mehr als froh sein.
Die minderbemittelten Religionshardliner muss man halt bekämpfen.
Was soll man machen.
Das wichtiugste auf der Welt ist Meinungsfreiheit und Frieden!
Den muss man schützen und hier darf man nicht zurückschrecken, rigoros vorzugehen gegen Systeme, die diese wichtigsten Pfeiller einer liebenswerten Welt
bekämpfen!
Ich würde als Iraki oder afghanische Frau mit Danke Bush-Shirts herumlaufen.
Oft muss man auch leute zu ihrem Glück zwingen, wenn sie es net verstehen können, weil sie z.b. Freiheit noch nie erlebt haben.
Für mehr Liebe auf dieser Welt! war ich immer, werde ich immer sein, für ein Miteinander im Sinne der Demokratie und dem höchsten Gut Meinungsfreiheit!
Verfasst: 16 Okt 2006, 13:38
von mauergecko
Bis jetzt hat die USA noch niemanden dort befreit, vielleicht hatte sies vor aber das ist nicht mal in die Kinderschuhe gekommen. Und ich glaub die meisten Einwohner sind nicht heilfroh über den derzeitigen Zustand in ihrem. Und Leute zu ihrem \"Glück\" mit Waffengewalt und Folter zu zwingen - das ist schon ein bisserl anmaßend.
Verfasst: 16 Okt 2006, 14:30
von Aamon
naja, Afghanistan wurde defintiv von den Taliban befreit. 100 000e junger Frauen sind heilfroh und geniesen bereits die neugewordene Freiheit.
Bezüglich Irak: Rede mit leuten von dort, die meisten sind unglaublich glücklich, dass dieses Terrorregime dort endlich ausgedient hat und neuerdings Zugang zum Wissen erlaubt ist und Meinungsfreiheit herrscht.
Wie sie dort mit den Terroristen zurechtkommen, ist eine andere Sache, aber die USA hilft ihnen ziemlich und ist ja selbst Opfer bei zahlreichen Anschlägen schon gewesen, sie helfen ihnen aber moralisch sicher nicht wenig.
Verfasst: 16 Okt 2006, 22:11
von mauergecko
Du hast mich überzeugt: Hoch die USA! Lang lebe George W Bush, der Retter der Menschheit mit seinen bahnbrechenden Ideen!
Verfasst: 17 Okt 2006, 00:22
von Nukkumatti
aamon, niemand behauptet dass die us-soldaten alle menschen umbringen (auch wenn zigtausende zivilisten im kugel und bombenhagel der us-streitkräfte gefallen sind).
nur durch die gewaltsame intervention erzeugen sie noch mehr verzweiflung unter den menschen, die armut stiegt, die lebensbedingunen verschlechtern sich (das ist nun mal so in einem krieg).
aber es ist nun mal so, dass durch die miserablen lebensbedingunen die die menschen vorfinden der zlauf zu terrororganisationen wächst! und genau deshalb ist der kriegerische akt der alliierten truppen gewalt bzw. terrorfördernd und nicht dämmend, das ist die miesere. niemand spricht den menschen das recht ab, in fireden und freiheit leben zu können, nur kann man niemanden mit gewalt frieden aufdrücken, sowas muss sich entwickeln, und das geht nicht, in dem man menschen foltert, familien zerstört, bomben auf zivilbevölkerung wirft, (eine ohnehin sehr schwache) infrastruktur zerstört, und die kultur eines volkes ignoriert. (ich will an dieser stelle nicht alle einzelheiten des islams hochpreisen, nur muss man zur kenntnis nehmen, dass die leute an ihre religion glauben, und sich das nicht durch einen bombenhagel ändern wird)
so wie du usa diesen konflikt angegangen sind, haben sie genau alles getan, um die lage zu präkerisieren. das spiegelt sich auch im resultat wieder: der irak steht am rande eines bürgerkrieges, die todesrate ist seit 2003 stark gestiegen (!), es gibt unmengen flüchtlinge, viele kinder haben ihre väter verloren, viele väter ihre kinder ..
auch in afghanistan siehts alles andere als gut aus, außerhalb kabuls hat die afg. regierung 0 einfluss, das land wird wieder von warlords regiert, die taliban formieren sich neu, und haben aus dem wiederstandskampf im irak gelernt. seit wenigen monaten wird auch in afg. wie im irak mit selbstmordattentate gearbeitet (das hats in afg. vorher noch nicht gegeben).
das die bevölkerung nicht hinter den us-streitkräften stehen ist angesichts des afghanistan massakers und der ignoranz, die die gi\'s den einwohnern und ihrer kultur entgegen bringen keine überraschung.
frieden und freiheit kann man sich nicht erbomben, das ist ein prozess, der einer wohlüberlegten entwicklung bedarf. gewalt erzeugt nur gegengewalt, wenn wir der welt frieden bringen wollen und das beachten der menschenrechte weltweit sehen wollen, dann müssen wir demonstrieren wie das geht, und versuchen dieses wissen weiterzugeben. aber mit missachtung dessen was wir erreichen wollen, werden wir auch nur das gegenteil dessen erreichen, was das ziel war.
\"make peace, not war\"
:d_zwinker:
Verfasst: 17 Okt 2006, 09:40
von Aamon
es ist ein schwieriges thema, aber ich denke doch, man kann nachhelfen. viele regime sind schon gestürzt worden und menschen dadurch befreit, auch wenns Opfer gegeben hat, sind das weniger, als durch solch ein Regime leiden müssen. Ob man solch ein Abwägespiel philosophisch durchgehen lassen will, muss eh jeder für sich selbst entscheiden.
Ich denke, dass man auch in Sachen Islam und Aufklärung nachhelfen sollte.
Tut man dies nicht, wird sich dort vielleicht nie oder in ein paar Hundert Jahren was ändern, aber dann wird die Problematik zwischen arm und reich immer größer und das wird erst Recht in Konflikte enden.Islam ist eines der großen Übel der Menschen, die momentan auf dieser Erde leben und ich will, dass Menschen gscheit werden, aufgeklärt und glücklich.
Du sagst, dass der Terror erst ensteht dort, weil sich die Lebensbedingungen verschlechtert haben. Das Gegenteil ist der Fall. Wir sehen immer nur diese Anschlagsbilder im Fernsehen, Tatsache ist, dass die meisten Menschen dort heilfroh, überglücklich sind, mehr Lebensqualität besitzen, Freiheiten neuerdings, auch westliche Literatur und TV sehen zu können und 100e Dinge mehr. Die Fanaten dort sind alleine schuld an jegleichem Anschlag, die USA hilft, die Bevölkerung zu beschützen und geht dabei oft selbst drauf. Bringt quasi sogar Opfer.
Natürlich bin ich gegen Krieg, mein Wunsch war es aber seit, ich 10 jahre alt war, dass diese Regime dort zerstört werden, ich weiss auch keine Lösung. Vielleicht wär ein kleiner Putsch auch möglich gewesen.
Schauma ins Afghanistan: Die Frauen dort haben endlich wieder Rechte. Aber dass das wirklich gut werden wird, das dauert halt noch und es funktioniert noch nicht überall.
Ich könnt auch sagen, mir sind die leute wurscht dort, aber ich bin halt Menschenfreund, und hasse es, wenn ich menschen in Terroregimen leben sehen muss, wo alles verboten ist!
NordKorea: eigentlich müsste man auch die dortige Bevölkerung befreien, ich weiss aber net, wieviel Leute dort geistesgestört sind dank diesem Verbrecher oder aber im Undergrund für eine Befreiung kämpfen.
Diesen leuten gehört sofort geholfen, dieses Regime gehört gestürztt so schnell es geht!
Demokratie, Freiheit, Liebe auf diese Welt bringen! Das muss unser Ziel sein!
Verfasst: 17 Okt 2006, 09:58
von Jakob
ich versteh ja nicht wieso sie da unten nicht einfach alle auf einmal ausrotten, und dann das land neu besiedeln. würd ich an ihrer stelle so machen.
Verfasst: 17 Okt 2006, 11:34
von mauergecko
Wer ist denn \"Sie\"?
Verfasst: 17 Okt 2006, 12:32
von Nukkumatti
also aamon, so leicht wie du dir das vorstellst funktionierts aber nicht.
es geht nicht, hinfahren, diktator stürzen, und es gibt freide freude eierkuchen.
wenn dem so wäre würde ich dir ja zustimmen, aber leider funktionieren gesellschaften nun mal etwas komplexer.
z.b. nordkorea: nichts würde ich den menschen mehr wünschen als in freiheit leben zu können - doch den größten fehler den man jetzt machen könnte, wäre das regime zu stürzen. und südkorea wird mir bestimmt zustimmen - was glaubst du, was auf der \"halbinsel\" los wäre, würde das regime fallen? südkorea müsste ein ganzes volk verarbeiten. ein volk, das nicht im stande ist, selbständig zu leben oder zu denken, ein volk dass kaum bildung hatte, das in eine fremde welt stürzen würde, von der es noch nie was gehört hat (nordkorea ist das am meisten abgeschirmte land auf der erde, es dringen kaum infos raus und noch weiger rein, die bevölkerung darf sich nicht mal mit \"gästen\" bzw. touristen unterhalten - die menschen dort glauben ihnen geht es besser als irgendwoanders!!! ) - ich wünsche dem ganzen koreanischen volk, dass das regiime nicht von einen tag auf den anderen fällt!
was afghanistan anbelangt, so viele menschen wurden nicht befreit. wie gesagt, die von den usa eingesetzte regierung hat nur über kabul ein bisschen kontrolle, außerhalb von kabul regieren lokale warlords bzw. gewinnen die taliban wieder immer mehr kontrolle. und das funktioniert auch nur, weil dir dortigen meneschen dem teilweise nicht mal abgeneigt sind!
du vergisst eines immer, lieber aamon, nämlich die komplexen gesellschaftlichen zusammenhänge zu beachten. du beziehst keine soziologie mit ein, keine ökonomie, usw. du lässt viele wesentlich faktoren außer acht, und genau darum kann ich dir immer bestenfalls partiell zustimmen.
im übrigen ist der islam kein größeres übel als eine andere religion. leider bringen die medien immer nur die negativen schlagzeilen (verkaufen sich besser) und viele gutgläubige menschen nehmen die medien zu ernst und blicken nicht weiter. den islam gibts von marokko bis indonesien (!) - und dazwischen gibt es hunderte verschiede interpretationen des islam, das kann man nicht alles in einen topf werfen! und man bedenke auch, dass sich selbst in regionen wie irak oder afg. die mehrheit der menschen für frieden aussprechen und die terrororganisationen verdammen.
doch grundlage, die es diesen organistaionen ermöglicht, überhaupt menschen rekrutieren zu können, stellt unsere westliche welt, mit menschen, die so denken wie du, die ein land \"frei\" gebombt haben wollen, und dabei die kulturellen eigenheiten des volkes völlig ignorieren. genau das war auch der fehler den die usa gemacht haben. hätten sie mit dem volk gearbeitet anstatt gegen das volk (nach dem motto: \"wir sind besser, wir werden euch schon zeigen wie demokratie funktioniert, ihr primitven idioten\" ), wäre ein bin laden schon längst gefangen. nur, nachdem die usa eben kein interesse an dem menschen dort an sich hatten, und auch die kultur ignoriert haben, haben sich eben auch die warlords gegen die usa gestellt und ihnen nicht geholfen bin laden zu fangen, obwohl er auch ihr feind war! und genau das ist das problem was deine denkweise mit sich bringt: so vergrähmt man die menschen, und zieht nur den unmut auf sich. du liegst falsch wenn du glaubst, dass die us-streitkräfte willkommen sind. die us-armee tritt die kultur und interessen der menschen dort mit füßen, sie versuchen krampfhaft eine westliche demokratie durchzupeitschen. doch die menschen dort sind nicht reif oder (vielleicht noch) nicht gewillt, so zu leben, wie wir leben. und darum funktioniert es auch nicht, ihnen unser demokratieverständnis aufzuwingen.
darum sag ich - es dauert einfach, man braucht zeit um frieden zu bringen. man kann sich friedne nicht erbomben.
und noch was: zu all den staaten die die usa schon mal befreit haben:
chile (pinochet unter us-duldung), irak (hussein von usa eingesetzt), kuba (batista), und so weiter, und so fort.
die usa setzen nie machthaber ein, die dem volk was gutes tun wollen, sondern ausschließlich menschen, die die wirtschaftlichen interessen der usa unterstützen. aber all jene, von den us nach putschen (teilweise unter hilfe der cia) eingestzte staatschefs, haben sich letzlich nur als marionetten der us-interessen gezeigt, und nicht dem volk gediehnt. so viel zu den sozialen regimewechsel der usa :d_zwinker: