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Bandabzocke bei Metalkonzerten?

Verfasst: 12 Mai 2011, 08:41
von Noob_Saibot
Mir erzählen in letzter Zeit immer mehr Leute, dass einige Bookingagenturen in Österreich, junge Bands mit dubiosen Konzertverträgen abzocken, wie z.B. "Ihr müsst so und soviel Karten verkaufen und die Differenz selbst bezahlen".

Ich will hier niemanden übel nachreden, aber einige Musiker tummeln sich hier und ich würde gerne wissen, was ihr für Erfahrungen damit gemacht habt, oder ob das eine gängige legitime Aktion seitens der Bookingagentur ist. Ich war bis jetzt nicht wirklich davon betroffen, aber trotzdem, so eine Entwicklung gefällt mir nicht. So stelle ich mir eine sinnvolle Förderung junger Bands nicht vor.

Warum sollte eine Band die in einer Location auftritt, dafür bezahlen um zu spielen. Der logische Ablauf wäre doch normalerweise umgekehrt.

Sollte das Thema hier bereits breitgetreten worden sein, bitte löschen. Aber ich würde gerne drüber reden!

Verfasst: 12 Mai 2011, 08:49
von wolfgang
Irgendwie tut's mir jetzt gerade richtig Leid, dass es das alte RTN Forum nicht mehr gibt. Das waren noch Zeiten, in denen Herr H. zu diesem Thema mit einigen Richtigstellungen Licht ins Dunkle brachte. Hach ja...

Verfasst: 12 Mai 2011, 10:40
von Astaroth
Also das Thema wurde glaub ich hier noch nicht breitgetreten, aber es ist durchaus so. Als Band muss man heutzutage oftmals so und soviele Karten verscherbeln um spielen zu dürfen. Am besten man schreibt bei seiner Bewerbung gleich rein, dass man ca. 50 Karten verkaufen wird, dann is man in der näheren Auswahl. Es gibt gar schon Wettbewerbe (siehe Metalcamp) wo die Band die die meisten Karten verhökert hat im Folgejahr einen Gig auf der Hauptbühne bekommt... ist traurig aber schon seit Jahren so.

Verfasst: 12 Mai 2011, 10:49
von reanimapeda
Noob_Saibot hat geschrieben:Mir erzählen in letzter Zeit immer mehr Leute, dass einige Bookingagenturen in Österreich, junge Bands mit dubiosen Konzertverträgen abzocken, wie z.B. "Ihr müsst so und soviel Karten verkaufen und die Differenz selbst bezahlen".
naja, "dubios" find ichs ehrlich gesagt nicht, da is alles von haus aus klar, nix verstecktes - und für die die nicht wissen worums geht, eine Differenz ist WENN dann zu bezahlen, wenn die Band weniger Karten als vereinbart verkauft hat. Beispiel: Band will spielen, macht mit Veranstalter Vertrag über 25 Karten, verkauft sie nur 15, müssen sie die übrigen 10 aus eigener Tasche zahlen.
Ich will hier niemanden übel nachreden, aber einige Musiker tummeln sich hier und ich würde gerne wissen, was ihr für Erfahrungen damit gemacht habt, oder ob das eine gängige legitime Aktion seitens der Bookingagentur ist. Ich war bis jetzt nicht wirklich davon betroffen, aber trotzdem, so eine Entwicklung gefällt mir nicht. So stelle ich mir eine sinnvolle Förderung junger Bands nicht vor.

Warum sollte eine Band die in einer Location auftritt, dafür bezahlen um zu spielen. Der logische Ablauf wäre doch normalerweise umgekehrt.
Da ich mit meiner Band selbst oft genug solche Verträge eingehe, kann ich natürlich nachvollziehen dass viele, vor allem "frische" Bands damit ein Problem haben. Grad als neue Band isses schwer, is eh klar.

Nixdestotrotz, man muss auch die Veranstalter diesbzgl verstehen - Wenn eine Band keine 10 Leute zu einem Konzert bewegen kann (und dann die Hälfte davon auf die Gästeliste setzen will), welchen "kaufmännischen" Sinn hat es für den Veranstalter die Band dann aufs Lineup zu setzen (wenn man z.b. stattdessen eine andere Band nehmen kann die die notwendige Menge an Leuten bringt)?

Konzerte kosten Geld, und die allgemeine Lage hat sich zum schlechteren entwickelt - ich spiel jetzt seit über 10 Jahren Konzerte - richtig regelmässig seit sagen wir 2004/2005, und mittlerweile gibts z.b. fast keinen Veranstalter mehr aus der ersten Hälfte meiner "aktiven" Zeit, weils entweder komplett pleite gegangen sind, oder weil sies nichtmehr interessiert. Und ein Hauptgrund für BEIDE varianten ist, dass (wenn wir beim Beispiel Wien bleiben), dass das Publikum immer "lascher" wird - in Wien hast jede Woche 3 Metalkonzerte, 2x im Monat ein überdrüberultra-Package mit 7 internationalen Bands, das kann sich KEIN MENSCH leisten, aber selbst die kleinste internationale Band die tourt will ihr Geld haben, du hast also von Haus aus Kosten, umso mehr wennst überhaupt willst dass die Leute irgendwie von deinem Konzert erfahren und du Flyer drucken und verteilen (lassen) musst...

Jetzt is Konzerte veranstalten nur solange interessant, sowie das zumindest mal KEIN Minus is, im Idealfall du mit Plus aussteigst. Jetzt kommt internationale Band A auf Tour, will ein bissl Geld, Übernachtung, und Verpflegung - und Wien, trotzdem es eine internationale Hauptsadt ist, ist faul und verwöhnt was Konzerte betrifft, also kommen von Haus aus mal ZU WENIGE Leute nur für Band A. Angenommen du brauchst 90 zahlende Leute an dem Abend, damit die Kosten gedeckt sind, weisst aber das Band A evtl nur 30 Leute anzieht (du musst mit dem worst case kalkulieren), also holst du dir lokale Bands dazu, Band B verspricht dir 30 Leute zu bringen, Band C ebenfalls.

Verlässt du dich drauf? Wenn beide Bands das halten isses "gut", dann hast du viel Arbeit gehabt, viel Geld im vorhinein investiert, und im Endeffekt sin halt die Kosten gedeckt. Leider isses halt nunmal so, dass Bands viel versprechen wenn ein Gig in Greifweite ist, und gehalten wirds dann nicht - was jetzt vorwurfsvoller klingt als es gemeint ist, oft gitbs einfach Faktoren die reinspielen die man vorher nicht erahnen hat können.

Nunja, um kein Risiko einzugehen musst du dich halt irgendwie absichern - vor allem wenn du jetzt nicht nur dieses eine Konzert planst, sondern als Veranstaltungsagentur mehrere Konzerte hast, dann bleibt irgendwann nicht viel mehr übrig als die lokalen Bands vertraglich zu verpflichten - ansonsten hast du in einer Woche mehr Verlust gemacht als du mit deinem "nebenbei"-40-Stunden Job verdienen kannst.

Und da muss man dann halt auch als Band realisieren, auch wenns schwer fällt: "Wieso sollte mich der Veranstalter dazu nehmen, wenn ich keine 15 Leute bring?". Und der Veranstalter kann halt auch nciht 7 lokale Bands auf jedes Konzert dazunehmen, wo jede 5-10 Leute bringt, sondern halt maximal 3-4, wo jede im Idealfall 20+ bringt.

Jetzt könnte man leicht sagen "Na dann sollen sie halt nur internationale Bands nehmen die auch genügend Leute bringt" - jo, aber dann fallen wir um 85% aller Konzerte um, ich wahrscheinlich sogar um 99% aller die mich interessieren; darüberhinaus wär dann auch wieder kein Anlass gegeben um Band B spielen zu lassen, wenn sich Band A eh schon rentiert. Sofern die Band mit dem Veranstalter ned irgenwie befreundet is oder so, wirds da nix spielen. Sicher, "Nachwuchsförderung" is das nicht - aber das is ja, zumidnest ab einem gewissen Level auch nicht das Ziel des Veranstalters. Und einen Level drüber spielt sich für locals sowieso nix mehr ab (Novamusic o.ä.), da kannst du betteln gheen und 100 karten versprechen, das interessiert dort keinen.

Im Endeffekt - "wir" haben die Wahl, als Besucher und/oder als Bands. Wollen wir weiterhin auch kleinere Konzerte sehen bzw selbst welche spielen, sollten wir (und da nehm ich auch mich faulen Sack selbst an der Nase) auch hin und wieder mal welche besuchen. Eine DIY Szene gibts nicht mehr, (achtung "alter Mann style":) da war das schon noch einfacher vor einigen Jahren - da waren wir mit jeder zwetien Band aus "unserem" Dunstkreis befreundet - jeder ging auf die Gigs vom anderen, auch wenns manchmal nicht so interessant war, aber man supportet halt - das nächste mal kommen die Leute auch wieder zu einem selbst...heute kenn ich vielleicht 5 aktive ösi-bands persönlich...

Verfasst: 12 Mai 2011, 10:57
von Astaroth
so sprach der herr... peda ;o))

Verfasst: 12 Mai 2011, 10:57
von reanimapeda
oida...zu viel text. horns

Verfasst: 12 Mai 2011, 11:05
von Astaroth
na des passt schon - muss ja mal alles raus. smilie_wut_091

Verfasst: 12 Mai 2011, 11:37
von Erik Blutaxt
ja, dem gesagten vom herrn reanimapeda ist da wenig hinzuzufügen. wenn du als veranstalter wirklich viel machst, wäre es wohl schwachsinn immer draufzuzahlen, sofern man nicht mäzen oder die caritas ist. dann würden halt auch kaum mehr konzerte stattfinden und die schwemme an bands der letzten 15 jahre (gerade im metal glaubt ohnehin jede/r zweite er/sie muss selber auch in 1 bis 5 bands spielen) würde sich halt maximal hin und wieder im eigenen proberaum vor ihren freunden "live" präsentieren.
als band musst du halt immer abschätzen ob du spielen willst oder nicht (wenn dir das reine "jammen" im rehearsal room reicht, hast du wahrscheinlich die wenigsten probleme). im prinzip kann man einen "verlust" einer band in dem fall ja auch als "werbekosten" verbuchen, denn es ist heutzutage fast schon die einzige möglichkeit sich einem publikum zu präsentieren (die onlineauftritte sind mmn fast alle zu wenig aussagekräftig, lassen nur erahnen, wie eine band dann wirlich ist).
natürlich könnt ich jetzt abermals darauf hinweisen (diese diskussion gabs nämlich sehr wohl in diesem forum auch schon des öfteren, wüsste jetzt aber auch nicht mehr, wo sie auszugraben wäre), dass bei uns als booker die meisten bands überhaupt nicht vorverkaufen, geschweige denn müssten, aber wir machen halt auch nur 5 bis 10 konzerte im jahr, und zahlen dabei oft genug drauf (womit ich wieder beim mäzen bin), wenn wir das also intensivieren würden, müssten wir wohl auch auf solche maßnahmen umsteigen...

Verfasst: 12 Mai 2011, 11:40
von Noob_Saibot
Als Konzertveranstalter trage ich IMMER das Risiko. Ich verlange von keiner meiner Bands irgend eine Art Rückversicherung wegen zu wenig verkaufter Karten und die Konzerte sind nicht schlechter besucht. Ich vertrete die Theorie, dass bei gegenseitiger Hilfe und ordentlicher Behandlung, viel erreicht werden kann. Auch bei einem Underground-Konzert. Der Großteil der Leute hat es doch satt, jeden 2ten Tag ne Band vor die Nase gesetzt zu bekommen und da dienen die Supportbands sowieso nur als Geldbeschaffung oder Rückstellung mehr nicht (zumindest kommt es mir so vor). Wieso sollten andere Leute draufzahlen, nur weil man sich einbildet, riskante oder unsichere Konzerte zu machen.

Meine Bass Schülerin war gestern bei mir und hat mir erzählt, wie stolz sie ist, dass sie mal mit ihrer Band in Wien auftreten kann. Leider müssen sie 30 Karten verkaufen, das Konzert ist unter der Woche und die Band kommt aus dem tiefsten Niederösterreich. Wie sollen die 30 Leute dazu bewegen, inmitten der Woche, nach Wien zu pilgern um sich irgendein 0815 Konzert anzusehen.

Nochmals: Wenn ich Konzerte veranstalten will, dann ist das meine alleinige Entscheidung, genauso wie es meine alleinige Entscheidung ist, welche Bands ich hole. Ich hole keine Bands her, die mir a) nicht persönlich gefallen oder b) ich davon ausgehen kann dass sich keiner dafür interessiert. Aber viele junge Bands haben Potential, haben gute Songs und spielen ne Hammer-Show live. Solche Leute zocke ich doch nicht mit solchen Verträgen ab. Im Gegenteil, wenn ich sehe, dass sich jemand bemüht, und auch was erbringt, nämlich wirtschaftlich gesehen eine DIENSTLEISTUNG dann werde ich ihm auch etwas bezahlen, sofern das Budget reicht.

Metal unterscheidet sich vond er Geschäftsstruktur nicht mehr merklich von Pop wies aussieht. Diese ganzen Geschichten haben doch mit Rock and Roll nichts mehr am Hut. Wenn man 200 Konzerte im Jahr veranstaltet und das hauptsächlich in Wien sind sämtliche Metalheads vollkommen überladen und übersättigt. Weniger ist mehr...Punkt aus. Dann sind die Konzerte auch besser besucht...das garantiere ich

Verfasst: 12 Mai 2011, 11:57
von Erik Blutaxt
eben genau wie du selber schreibts:
Noob_Saibot hat geschrieben:Wenn ich Konzerte veranstalten will, dann ist das meine alleinige Entscheidung, genauso wie es meine alleinige Entscheidung ist, welche Bands ich hole. Ich hole keine Bands her, die mir [...] b) ich davon ausgehen kann dass sich keiner dafür interessiert.
warum sollte dann wer eine band holen, die:
Noob_Saibot hat geschrieben:Wie sollen die 30 Leute dazu bewegen, inmitten der Woche, nach Wien zu pilgern um sich irgendein 0815 Konzert anzusehen.
ergo sollten die deiner meinung nach nie in wien spielen, wenn mans logisch durchdenkt... (ich kann davon ausgehen, dass sich keiner dafür interessiert und sie bewegen keinen hinzugehen).

weil wie sollte da:
Noob_Saibot hat geschrieben:sofern das Budget reicht.
und da gebe ich dir völlig recht:
Noob_Saibot hat geschrieben:Wenn man 200 Konzerte im Jahr veranstaltet und das hauptsächlich in Wien sind sämtliche Metalheads vollkommen überladen und übersättigt. Weniger ist mehr...Punkt aus. Dann sind die Konzerte auch besser besucht...das garantiere ich
somit gäbs dann noch weniger möglichkeiten für die hunderten bands, die gern auftreten würden.

und metal IST seit jahren pop(uläre und massentaugliche musik)

Verfasst: 12 Mai 2011, 12:03
von reanimapeda
Das ist sehr nobel von dir, aber darf ich fragen wieviele Konzerte du so veranstaltest pro Monat/Jahr?

Nochmal, um die Booker dies hier geht, die machen wöchentlich Konzerte.

Und nicht bös sein - aber wenn ich im Vorhinein weiss dass ich keine 30 Karten verkaufe, und draufzahlen muss - warum nehm ich das Angebot dann überhaupt an?

Ich komm übrigens auch aus NÖ, und schau natürlich dass ich mehr Leute aus WIEN erreiche wenn ich in WIEN ein Konzert spiele - dann muss ich halt auch hin und wieder nach Wien fahren und mich mit denen treffen und die Tickets vorbeibringen - so läufts heutzutage, es ist ein komplettes ÜBERANGEBOT an Konzerten bzw an Musik im allgemeinen vorhanden, da muss man die Leute halt aufs Konzert "tragen".
Noob_Saibot hat geschrieben: Ich hole keine Bands her, ... ich davon ausgehen kann dass sich keiner dafür interessiert.
Ja dann darf ich mich aber nicht im Metal-Underground tummeln - denn der interessiert nunmal von Haus aus schon nur eine sehr überschaubare Gruppe von Leuten.

Die Sache ist - für Nachwuchsbands interessiert sich dann schon so gut wie keiner. Interessiert sich schon fast niemand für etablierte österreichiche Bands.

Aber es stimmt eh überein - die Veranstalter holen keine Bands die keinen interessieren, und wenn eine Band keine 20 Leute bringt, dann kann man davon ausgehen dass die eben niemanden interessieren.

Aber viele junge Bands haben Potential, haben gute Songs und spielen ne Hammer-Show live.
Das widerspräche dem von dir erwähnten "08/15-Konzert", aber egal - ich weiss schon was du meinst.
Im Gegenteil, wenn ich sehe, dass sich jemand bemüht, und auch was erbringt, nämlich wirtschaftlich gesehen eine DIENSTLEISTUNG dann werde ich ihm auch etwas bezahlen, sofern das Budget reicht.
Das ist der springende Punkt, das Budget ist von Haus aus mal NICHT ausreichend, die Dienstleistung umfasst ja nicht nur das absolvieren des Konzerts, sondern auch (eher sogar haupütsächlich) das "bringen" von Publikum.


EDIT: ninja'd by Blutaxt..wurscht, ich lass trotzdem stehen. :mrgreen:

Verfasst: 12 Mai 2011, 12:09
von reanimapeda
jo, "pay to play" is der international geläufige begriff.

Verfasst: 12 Mai 2011, 12:21
von Aamon
den es ja schon in den 80ern gab. ich glaube gelesen zu haben, dass das in den 80ern in Californien entstanden ist...

wobei es heute ja für Bands noch viel schwerer geworden ist, live viele Leute zu ziehen, weil es einfach viel mehr Bands gibt. Was ja schön ist, wenn Leute kreativ sind und was bewegen wollen.
Hat aber auch Nachteile...
Zusätzlich gibt's nicht mehr so viel Möglichkeiten, Geld zu verdienen, außer mit Liveauftritten. Andrerseits wurden die Bands auch seinerzeit mit Abzocker-Album-Deals abgespeist und auch damals war eine erfolgreiche CD-Karriere abseits des Livespielens (was ja selten vorkam, kaum eine der Ami-80er-Bands ist damals je nach Europa gekommen nur als Beispiel) reines Minderheitenprogramm, was wieder für bessere Möglichkeiten trotz Bandschwemme und Gratis-Downloads in der Jetztzeit spricht.
was ich damit auch sagen will: Die Livekultur ist immer wichtiger geworden und auch exorbitant größer, damit auch schwieriger, Leute hinzubewegen.

Wenn Anfang der 90er 3 Nachwuchsmetalbands in z.b. der Hartberger Gegend gespielt haben, ist jeder Hinz und Kunz hin und da waren oft weit über 1000 Leute. Heute unvorstellbar

Verfasst: 12 Mai 2011, 12:22
von wolfgang
nagelfar666 hat geschrieben:Der Vollständigkeithalber (sonst is eh alles gesagt), der Herr Hattinger hat das immer "Pay to Play" genannt, wenn ich mich richtig erinnere.
Beware of those we don't speak of!

Verfasst: 12 Mai 2011, 12:44
von Lord Haggard
Es gibt, soweit ich gehört hab, auch ein Problem, dass gewisse bands auch faul sind und wenig werbung machen oder keine lust haben tickets zu verkaufen. Das find ich schon schade.

Wir haben immer viel geflyert und selbst karten verkauft wen es ging, aber eine vertragliche verpflichtung einzugehen, eine gewisse anzahl an karten verkaufen zu müssen, würd ich nicht machen! Das wär mir zu ungewiss!
Und ich würd mich wahrscheinlich auch nie, um tausende Euro, in eine Tour einkaufen.