(frag die beiden herren von tulsadoom; die waren mehr als angetan von denen
RTTOS Double Feature 6.+7.4. und 21.+22.4.2011 - Arena
- Erik Blutaxt
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aha, wer denn genau? vielleicht sinds einfach Bluesfans, kann ja sein
hab mir jetzt 5 nummern angehört. es tut mir einfach nicht gut so eine mucke
es schmerzt meine sinne, wenn ich so ein bluesgeschrammel höre, welches übrigens im falle von Graveyard so klingt, wie 1969 im Kellerloch aufgenommen. Wieso muss man eigentlich so rückschrittlich sein?
gut, ich bin Metalfan und kein Bluesrockfan...
hab mir jetzt 5 nummern angehört. es tut mir einfach nicht gut so eine mucke
es schmerzt meine sinne, wenn ich so ein bluesgeschrammel höre, welches übrigens im falle von Graveyard so klingt, wie 1969 im Kellerloch aufgenommen. Wieso muss man eigentlich so rückschrittlich sein?
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- Erik Blutaxt
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na, das ist aber abhängig, welchen metal man hört. ich sag ja nur: der! metal stammt nicht vom blues. metal ist ein riesiger haufen an unterschiedlichster musik. der gemeinsame nenner ist die verzerrte gitarre. blues ist nur ein teil davon.
aber jeder soll das hören, was er will, du magst halt bands wie rhapsody nicht...
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- Jakob
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wieso applaudierst du? ist es moralisch verwerflich, wenn man gerne andere musik hört? und gibt es nur eine metalstilrichtung? ich glaube, dass es dann doch mehr gibtwolfgang hat geschrieben:Erik Blutaxt hat geschrieben:tja, dann ist es sicherlich besser du kommst heute nicht, denn wir werden heute so auflegen, dass man merkt, wir haben nicht vergessen woher der metal stammt![]()
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- wolfgang
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War nur bei II und III, aber meine Rangliste würde so aussehen:Erik Blutaxt hat geschrieben:so, mit etwas verspätung erlaube ich mir eine persönliche rangreihung des roadtrip vierfachfeatures.
I. 07.04. (Place of Skulls, The Gates of Slumber, Acid King, Charlton Melton)
II. 21.04. (Pentagram, Graveyard, In Solitude, Sourvein)
III. 22.04. (Electric Wizard, Blood Farmers, Black Pyramid)
IV. 06.04. (The Atomic Bitchwax, Naam, Quest of Fire, Mirror Queen)
I) Electric Wizard. War mein erstes EW-Ritual, hab von dem her keinen Vergleich - aber ich hab's von der ersten Sekunde an einfach nur magisch gefunden. Wer sich auf die Band einlässt gerät in einen Sog, der abgrundtief ist und der einen wie paralysiert zurücklässt. Und vor DIESEM Bassisten hätte ich glaube ich wirklich Angst, falls ich ihn mal alleine in der U-Bahn treffen sollte - speziell wenn ich da an diverse Black Metal Perchtenläufe denke...
II) Graveyard. Was soll man dazu noch sagen - das war einfach nur fantastisch und ich habe mich nach dem Konzert auch ein bisschen mehr mit dem aktuellen Album beschäftigt. Da ist ihnen vom Artwork über die Musik bis zu den Texten ein äußerst stimmiges Teil gelungen, das passt einfach. Und auch, wenn es ihnen selber nicht bewusst ist: Die Platte könnte genau so gut "Vienna Blues" heißen, denn der Text von "Ain't fit to live here" fasst das Lebensgefühl dieser Stadt einfach perfekt (!) zusammen ("People ask me what is wrong - I don't see what's right...").
III) Pentagram. Bobby Liebling is my Liebling. Der Typ wäre alleine schon das Eintrittsgeld wert gewesen, er ist einfach eine lebende One-Man-Show. Glücklicherweise war der Gig jetzt nicht ausschließlich Freak-Show, sondern auch musikalisch durchaus vertretbar. Hätte mir's schlimmer vorgestellt.
War da noch was? Ach so, ja...
III) Sourvein, Blood Farmers, Black Pyramid. Waren alle ganz nett, aber zwischen denen und den beiden Erstgereihten liegen Universen.
IV) In Solitude. Irgendwie tut's mir ja Leid, dass ich die biertrinkenderweise verpasst habe. So ein humoristischer Farbtupfer wäre durchaus in meinem Sinne gewesen. Ich sag nur: Fuchsschwanz...
- psykosonic
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tja, in solitude: was das mit doom und/oder black zu tun hat ist wohl de frage. klingt wie eine sehr schlechte "erste zwei maiden album" kopie mit a bisi mf und rumpel einschlag. gekrönt wird das alles von einem sänger, dessen stimmchen ja wohl nicht ernst gemeint sein kann. aber hauptsache, die hose is schön eng. und vom unterhaltungsfaktor her war das großes kino. leider hab ichs nicht länger als zwei songs ausgehalten...
danke wieder mal an den herrn ddr metal für seine abhandlungen über schlechte "bluesrock" musik und was das alles nicht mt metal zu tun hat: "the more you hate it, the more you make me love it"
ed:
ich fand den sound schon sauber aber mit genug dreck. eigentlich ganz angenehm, weil nicht zu dröhnig, transparent aber mit genug schmackes.
hatten die nicht eh einen eigenen mischer mit? oder bild ich mir das nur ein?
find da eher die "black mass" relativ clear dagegen, werd sie aber heut im zug noch mal einer genaueren hörprobe unterziehen
danke wieder mal an den herrn ddr metal für seine abhandlungen über schlechte "bluesrock" musik und was das alles nicht mt metal zu tun hat: "the more you hate it, the more you make me love it"
ed:
Erik Blutaxt hat geschrieben: IX. Electric Wizard (eine herbe Enttäuschung für mich als Langzeitfan. Wie kann man so eine grandiose Band, deren Alben mit einem einzigartig fetten, brummenden, unheilschwangeren, dreckigen Sound released wurden, live so "clear" und sauber verheizen? Bis zur 6. Nummer hab ich gewankt zwischen losheulen und weglaufen. Ab dann hat glücklicherweise die Ölung die Nötige Wurschtigkeit ins Gehirn gespült. Chivo dann im Beisl die dringend benötigte Tröstung...)
ich fand den sound schon sauber aber mit genug dreck. eigentlich ganz angenehm, weil nicht zu dröhnig, transparent aber mit genug schmackes.
hatten die nicht eh einen eigenen mischer mit? oder bild ich mir das nur ein?
find da eher die "black mass" relativ clear dagegen, werd sie aber heut im zug noch mal einer genaueren hörprobe unterziehen
- Erik Blutaxt
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- Helge-Uwe
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meine platzierungen (nicht schulnoten):
1 - Graveyard
1,5 - Electric Wizard
3 - Pentagram
bei den drei gigs war die gewisse magie zu jeder sekunde hör-, spür- und greifbar. wobei der auftritt von Graveyard wohl nochmal gesondert hervorzuheben ist. also rein von meinem endorphingeschwängerten persönlichen euphoriefaktor und der sehr (!) mäßig erfolgreichen freudentränenproblematiksbewältigung her betrachtet. oder kurz: wöd. afoch wöd..
1 - Graveyard
1,5 - Electric Wizard
3 - Pentagram
bei den drei gigs war die gewisse magie zu jeder sekunde hör-, spür- und greifbar. wobei der auftritt von Graveyard wohl nochmal gesondert hervorzuheben ist. also rein von meinem endorphingeschwängerten persönlichen euphoriefaktor und der sehr (!) mäßig erfolgreichen freudentränenproblematiksbewältigung her betrachtet. oder kurz: wöd. afoch wöd..
We have to remember that what we observe is not nature herself, but nature exposed to our method of questioning.