Aamon hat geschrieben:der arte-bericht ist eine intellektuelle zumutung. unfassbar naiv, primitiv und nur klischeebedienend...
Findest du? Er greift halt a bissl kurz aber mehr war in der Zeit wahrscheinlich nicht unterzubringen?
auch dieser idiot von liturgy: nein, er hasse es, vor metalpublikum zu spielen...
Ja, das versteh ich auch nicht ganz, wenn du solche Musik spielst, was für Shows bzw. was für Publikum erwartest dir? Hansi Hinterseer Blondies?
auf aussagen intelligenter herkömmlicher black metalmusiker wird natürlich nicht eingegangen...
Die da z.B. wären?
1. das hat doch nix mit der zeit zu tun, das entspricht ganz klar den kriterien der angeblich alternativen intellektuellen, wo metal nach wie vor als proletenmusik gilt. ist ja ein alter hut. lies dir dazu das coole interview auf metal.de durch mit dem spiegelschreiberling, der genau darüber erzählt. und auch ich kenne genug von diesen leuten seit jahren. das hat system.
3. meine güte, du weißt hoffentlich auch, dass es genug davon gibt. nimm dir halt irgendwem....
reanimapeda hat geschrieben:
Und, semi-off-topic - hab vor ein paar Monaten mich zum ersten mal länger mit einem Sunn model T spielen dürfen...original, pre-Fender, nicht reissue, unverbastelt...a Traum.
ich weiß. ich besitze so ein teil seit ein paar wochen.
reanimapeda hat geschrieben:
Und, semi-off-topic - hab vor ein paar Monaten mich zum ersten mal länger mit einem Sunn model T spielen dürfen...original, pre-Fender, nicht reissue, unverbastelt...a Traum.
ich weiß. ich besitze so ein teil seit ein paar wochen.
psykosonic hat geschrieben:
du ich kenn mich da nicht so aus, hör nur christlichen country-rock, deshalb meine frage:
wem darf man sich denn da so rausnehmen???
Zum Beispiel den lieben Hoest von Taake
stimmt, der is ja bekanntlich einer der sophisticateteren...
naja, alle sans ja net deppert, aber rein nach interviews und dokus zu bemessen is da schon sehr viel spreu und wenig weizen.
oder ums mit type o zu sagen "don't mistake lack of talent for genius"
eine wirkliche live Umsetzung des neuen Albums inklusive Frauen gesangs und Samples wäre genial!!! für mich machen diese Elemente schon viel von ihrer Stimmung aus.
ich muss gestehen, mir war´s in summe zu wenig. wolves: neues album + letzte tour und dann beinahe eine 1:1 inszenierung wie bei der letzten tour. das ist weder einfallsreich noch bobointellektuell, sondern einfach nur der versuch, zum abschluss für wenig aufwand noch mal gage einzustreifen. dafür über 20 kröten hinlegen (gut, die szene is scheißeteuer zum mieten), ist mager. außerdem leider Horns of hattin versäumt, obwohl mir die bei früheren auftritten eh oft zu lahm waren. aber mit neuem album und anderem sänger hätt ich mir halt gern eine urteilsmodifikation genehmigt. wolvserpent sind in ihrem segment songwriterisch klar im unteren drittel angesiedelt, da gibt es wesentlich kreativere, abwechslungreichere und schlicht interessantere acts wie sand am meer. waren mir aber von vornherein relativ powidl.
insofern war es bitter nötig, dass ich nachher noch zu den letzten 6 songs von warbringer den schädl gebeutelt hab, auch wenn deren auftritte auch immer ein täglich-grüßt-das-murmeltier sind, aber dafür wenigstens der nötige kontrast + auschill-partyfaktor vorhanden...
naja, in summe trotzdem ein netter wochentagsabend.
Eirik: naja, ich habs ja zum ersten mal gesehen und hätte ihnen nie diese intensität zugetraut... mir wars smot auch egal, was sie gespielt haben, wobei sie ja eh nicht die gleiche setlist hatten... im übrigen ist das ein laues argument, weil jede band meist das gleiche spielt. mir als fan ist das oft sogar recht
ein paar live-fotos sind online.... bei dieser dunkelheit gingen nur wenige überhaupt durch...
Aamon hat geschrieben:mir wars smot auch egal, was sie gespielt haben, wobei sie ja eh nicht die gleiche setlist hatten...
an der setlist hab ich auch nichts ausgesetzt, sondern an der inszenierung. da hätt man sich schon etwas mehr bzw. was besonderes überlegen können.
bei einer band, wie eben zb warbringer ist mir sowas sowieso auch egal, aber bei wolves gehts doch auch um die visuelle ästhetik auf der bühne