Strafe wegen Verwendung eines "Peace"-Symbols
- Nukkumatti
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Denver - [bjx6]Weil Lisa Jensen ein Peace-Zeichen als Weihnachtsschmuck an ihre Hauswand gehängt hat, soll die Amerikanerin eine Geldstrafe von 25 Dollar (19 Euro) pro Tag zahlen. Die Vereinigung der Hausbesitzer einer Siedlung in Pagosa Springs im US-Staat Colorado begründete ihre Entscheidung mit Beschwerden von Nachbarn. Einige sahen in dem Peace-Zeichen einen Protest gegen den Irak-Krieg, andere gar ein Symbol des Teufels.[/bjx6]
Lisa Jensen will sich dem Druck der Loma Linda Homeowners Association aber nicht beugen. Sie habe gar nicht an den Irak gedacht, als sie ihren Kranz aufgehängt habe, erklärt sie. Frieden sei viel wichtiger als die aktuelle Politik. \"Das ist eine spirituelle Sache.\" Jensen hat ausgerechnet, dass sie das Festhalten an ihrem Friedenszeichen etwa 1.000 Dollar (760 Euro) kosten wird. Sie weiß noch nicht, wie sie das zahlen soll. Aber sie ist entschlossen, den Kranz erst nach Weihnachten wieder abzuhängen.
Der Präsident der Hausbesitzervereinigung, Bob Kearns, schickte Jensen einen Brief, in dem er darauf hinwies, dass keine umstrittenen Zeichen an der Hauswand erlaubt seien. Außerdem schickte er die Mitglieder eines Ausschusses der Vereinigung mit dem Auftrag los, den Kranz zu entfernen. Diese kamen aber bei näherer Betrachtung zu dem Schluss, dass es sich nur um Weihnachtsschmuck handelt und lehnten die Anweisung ab. Präsident Kearns hat daraufhin erst einmal alle fünf Mitglieder des Ausschusses entlassen.
http://derstandard.at/?id=2674623
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bitte wie krank ist das ist?
wie paranoid muss die gesellschaft sein, in der diese dame ihr haus bewohnt? das ist ja wohl unglaublich, wie dumm ihre nachbarn sein müssen.
ausgerechnet uz weihnachten, ein fest das für christen ein fest des friedens und der nächstenliebe ist, ein friedenszeichen zu verbieten?
irre, wirklich irre ..
Lisa Jensen will sich dem Druck der Loma Linda Homeowners Association aber nicht beugen. Sie habe gar nicht an den Irak gedacht, als sie ihren Kranz aufgehängt habe, erklärt sie. Frieden sei viel wichtiger als die aktuelle Politik. \"Das ist eine spirituelle Sache.\" Jensen hat ausgerechnet, dass sie das Festhalten an ihrem Friedenszeichen etwa 1.000 Dollar (760 Euro) kosten wird. Sie weiß noch nicht, wie sie das zahlen soll. Aber sie ist entschlossen, den Kranz erst nach Weihnachten wieder abzuhängen.
Der Präsident der Hausbesitzervereinigung, Bob Kearns, schickte Jensen einen Brief, in dem er darauf hinwies, dass keine umstrittenen Zeichen an der Hauswand erlaubt seien. Außerdem schickte er die Mitglieder eines Ausschusses der Vereinigung mit dem Auftrag los, den Kranz zu entfernen. Diese kamen aber bei näherer Betrachtung zu dem Schluss, dass es sich nur um Weihnachtsschmuck handelt und lehnten die Anweisung ab. Präsident Kearns hat daraufhin erst einmal alle fünf Mitglieder des Ausschusses entlassen.
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bitte wie krank ist das ist?
wie paranoid muss die gesellschaft sein, in der diese dame ihr haus bewohnt? das ist ja wohl unglaublich, wie dumm ihre nachbarn sein müssen.
ausgerechnet uz weihnachten, ein fest das für christen ein fest des friedens und der nächstenliebe ist, ein friedenszeichen zu verbieten?
irre, wirklich irre ..
- Aamon
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naja, sehr dumme Nachbarn, keine Frage, aber die findet man allerorts.
Würdee man mal in gewissen asiatischen Staaten nachfragen, käme man permanent zu solchen Ergebnissen, aber das is nicht der Fall, weil dank gewisser wertephilosophischer Ursachen Auseinandersetzung und Kritik als Zeichen gesellschaftlichen Zusammenlebens gar nicht existiert.
Ja, das ist dumm, aber ichz brauche nur aufs öästerreichische Land zu fahren und gewisse Symbole aufs Haus hängen und ziehe mir den Grohl der Nachbarn zu, aber vehement, ähnlich diesem dämlichen Einzelfall, der zufällig halt hier in der USA passiert ist.
Würdee man mal in gewissen asiatischen Staaten nachfragen, käme man permanent zu solchen Ergebnissen, aber das is nicht der Fall, weil dank gewisser wertephilosophischer Ursachen Auseinandersetzung und Kritik als Zeichen gesellschaftlichen Zusammenlebens gar nicht existiert.
Ja, das ist dumm, aber ichz brauche nur aufs öästerreichische Land zu fahren und gewisse Symbole aufs Haus hängen und ziehe mir den Grohl der Nachbarn zu, aber vehement, ähnlich diesem dämlichen Einzelfall, der zufällig halt hier in der USA passiert ist.
- Erik Blutaxt
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Wenn sie noch dazu ein verkehrtes Peace-Zeichen aufgehängt hätte, wär sie sicher verbrannt worden (bzw. je nach Bundesstaat per Giftspritze, Giftgas, elektrischen Stuhl, öffentliches Schau-Ertränken, Zerfleischen durch Polizeikampfhunde, Beaufsichtigte Verabreichung einer tödlichen Überdosis Crack, 17-Teilen durch Monstertrucks, Zutode-Trampeln durch eine texanische Rinderherde, oder was weiß ich was es in diesem rückständigen Staatenbund noch alles an Strafabsurditäten gibt, hingerichtet worden).
:sterne:
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- Erik Blutaxt
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@ aamon
ich muss schon festhalten, froh darüber zu sein, nicht einem \"common law\" staat zu leben. denn wie man in den usa immer wieder sieht, treibt die judikatur dortzulande schon seltsame blüten ..
wenn man sich nur ansieht, was dort schon alles geklagt (und gewonnen) wurde, da muss man sich schon auf den kopf greifen. irgendwie muss da was daneben gegangen sein, als man das system von den briten übernommen hat.
ich muss schon festhalten, froh darüber zu sein, nicht einem \"common law\" staat zu leben. denn wie man in den usa immer wieder sieht, treibt die judikatur dortzulande schon seltsame blüten ..
wenn man sich nur ansieht, was dort schon alles geklagt (und gewonnen) wurde, da muss man sich schon auf den kopf greifen. irgendwie muss da was daneben gegangen sein, als man das system von den briten übernommen hat.
- mauergecko
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