Was sagen die Fotoexperten in diesem Forum dazu, sind diese unnachbearbeiteten (!) Fotos halbwegs gelungen? Ehrlich!






vielleicht wollte er einfach diesen zeigenwunibald hat geschrieben:hab keine ahnung was man bei einem tonabnehmer zeigen will.
genau das wollte er demonstrierenwunibald hat geschrieben:gut find ich den geringen tiefenschärfebereich durch die offene blende. gut finde ich auch dass die aufnahmen nicht schräg von oben sind sondern auf einer höhe mit dem objekt.
vielleicht wollte er es gerade so habenwunibald hat geschrieben:beim ersten bild sieht man den ganzen tonabnehmer, aber die nadel nicht so gut. das ist ok wenn man den ganzen abnehmer zeigen will.
vielleicht war die nadelabbildung für ihn genau so entscheidendwunibald hat geschrieben:im zweiten bild ist leider ein teil des abnehmers nicht zu sehen, das wäre in ordnung wenn man die nadel abbilden will. für eine nadel-abbildung ist diese aber nicht groß genug zu sehen. ähnlich ist es auch im dritten bild.
naja, bei solchen bildern, die jetzt einfach persepektivisch interessant einen gegenstand abbilden wollen....wunibald hat geschrieben:in sachen komposition könnte man noch etwas mehr rausholen wenn man sich an die rule of thirds hält.
ja sicher. nachbearbeitung wird oft gering geschätzt...wunibald hat geschrieben:ein bisschen mehr kontrast wäre auch gut. aber es ist ja noch nicht bearbeitet.
ich nehme an, der knut hat bloss diese kompakte cam und will demonstrieren: hey, auch damit is was möglich. weil er gerne fotografiert und eben keine andere hat...Jakob hat geschrieben:jo mehr kann man dazu eh ned sagen, versteh außerdem den sinn hinter der billigcam ned,... hat der typ was gsagt was er vorhat damit?
einfach möchte man meinen? möchte man meinen... OK, da ich auf solche Herausforderungen stehe, stellte ich mich der challenge. Ihr werdet es kaum glauben, ohne ausreichende Ausleuchtung braucht man 3 (oder mehr) Hände um solche Foto zu schießen. Folgendes schrub der Knut im besagten Forum:ake hat geschrieben:ich wollte heute mal wieder einen Tonabnehmer fotografieren. Und einmal mehr mußte ich mich über die mehr als bescheidene Qualität meiner Digicam aufregen Mehr als ne Handvoll Pixel, die nicht viel miteinander zu tun haben, kriegt die bei Nahaufnahmen ohne Blitz nicht hin. Der Blitz sorgt dann auch noch dafür, daß man einen großen grellen Fleck auf dem Bild hat, recht viel mehr nicht.
Bin ich einfach zu blöd dafür oder taugt die Kamera nix? Gut, das ist ne billige Samsung, die keine 100 Euro gekostet hat, aber ich dachte, für meine Zwecke sei sie gut genug. Sprich ich fotografirere so gut wie nie... Was müßte man für eine brauchbare Kamera ausgeben? Die gehen ja bis 10kEuro!?
@Wunibald: Jetzt hab ich mal "rule of thirds" gegoogled. Das ist das was ich unter "dass alles im Bild ist, was man fotografieren will" in meinem Posting gemeint habe, also die Bildkomposition. Meiner Meinung, wenn ich mal unbescheiden sein darf, beherrsche ich die "rule of thirds" rein Gefühlsmäsig recht gut. (Ich werde es später einmal unter Beweis stellen und dazu ein paar Bilder posten).Eiserner Knut hat geschrieben:da ich leidenschaftlich fotografiere, und mich weigere mit irgendwelche fetten Spiegelreflex cams herumzulaufen, habe ich mich entschlossen Deine challenge anzunehmen. Makrofotografie ist mit ner Compactcam gar nicht so leicht.
1) vergiss den Automatikmodus... weg damit, manuell ist die devise
2) Makro einstellen
3) AF-Rahmen auf "Mitte" stellen
4) Blitz aus (!) ggF. bei Lichtmangel mit ner Taschenlampe die Szene ausleuchten
5) Etwas "Greifbares" anfokusieren, halb den Auslöser drücken, gedrückt halten und in diesen Abstand zur Nadel fahren
Das große Kunststück dabei ist... mit der zweiten Hand die Taschenlampe führen, im Display das Objekt scharf zu halten und zu achten dass alles im Bild ist, was man fotografieren will. Natürlich darf man dabei weder den Tonabnehmer berühren, noch dabei zu früh den Auslöser drücken!
Hier nun das Ergebnis, fotografiert mit einer Canon IXUS 300HS (Ladenpreis etwa 170 Euro). Wie gesagt, man braucht geduld und liebe zum Gerät. Sry. für den billigen Tonabnehmer! Btw. die LP is ne Picture Disc "Doomsday News"



Heute, 18:42Eben um genau das zu verhindern, musst Du den Autofokus Rahmen von "AiAF" auf "Mitte" stellen. Dann fokussiere irgend einen festen Punkt z.B. deine Tischplatte möglichst nah an, (etwa 3 cm). Wenn Du den Tonabnehmer in der Mitte anfokusierst gehts auch. Drücke den Auslöser halb, bis es Dir die Kamera mit einem Signal bestätigt. Gehe mit dem Objektiv in der entfernung zu Deinem Tonabnehmer, den Du bei der Tischplatte fokussiert hast, halte aber dabei den Auslöser so lange gedrückt bis Du das Objekt im Display möglichst scharf siehst. Schau am Display ob alles im Bild ist, was im Bild sein soll... dann drücke den Auslöser... Knips, und Du wirst sehen, es funzt
Gruß
Walter
Das hast noch vergessen - besser als DigiKam und Shotwellwunibald hat geschrieben: im open source bereich gibts auch noch:
digikam http://www.digikam.org/
shotwell http://yorba.org/shotwell/
kann mir aber nicht vorstellen dass die besonders gut sind.