The Hobbit

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Helge-Uwe
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Beitrag von Helge-Uwe »

ich kann mehr als nur nachvollziehen worauf sich der Z und Aamon beziehen. den in diesem thread fast schon überproportional vertretenen didiismus lass ich jetzt mal beiseite...

mich ärgert es ziemlich, gewisse worte im englischen original nicht zu verstehen. und ich halte mich durchaus für eine - gemessen am mob - überdurchschnittlich begabte person wenns um die englische sprache geht. dennoch kommts naturgemäß (wie von den beiden angeführt) sehr sehr oft vor, dass ich einfach ansteh. natürlich kommt da die kontext-sensitivität der jeweiligen person zum tragen. diese ist wohl bei mir nicht sonderlich ausgeprägt, wie mir hier aufgrund der ausführungen der defenders of the trve english language gnadenlos vor augen geführt wird. finde ich zwar schade, aber wie kann ich mich im "vorfeld" bereits darauf verlassen, dass dieses und jene womöglich fachspezifische wort, das ich zu deuten einfach nicht ansatzweise imstande bin, nicht eine tragende rolle im weiteren filmverlauf einnimmt? der gedanke allein macht mich krank und bringt mich definitiv um einen "sauberen" filmgenuss.

ich bin hier wohl als einziger "fan" von wenn-originalfassungen schaun, dann untertitelt. ich kann mich seltsamerweise nebenher noch super auf die bildsprache, gestiken/mimiken sowohl auch auf die gesprochene originalfassung konzentrieren, um diese mit den untertiteln abzugleichen. so komm ich "auf gleich" und erweitere nebenher zu nem gewissen teil sogar noch mein vokabular. obs hängen bleibt, is halt ne andere frage.

es ist wohl alles eine sache dessen, ob man sich damit begnügt dem generellen kontext des films folgen zu können (womöglich baue ich mir da durch meine vorherrschende grundablehnung ne art "mauer"), oder ob man eben alles verstehen möchte (bzw zum überwiegendsten großteil).

Aamon hat geschrieben:Und ich glaubs einfach nicht, dass hier alle dermaßen perfekt Englisch beherrschen, dass sie 100% eines Filmes verstehen und sich dabei sogar noch auf Handlung, Filmsprache, Musik, Bildkomposition etc. konzentrieren können. Ich wette, wenn ich dabei sitze und nachfrage: Was hat er exakt jetzt gesagt, bekomme ich als Antwort: Ähhh, hm, ungefähr das... *GENAU* äh, nein, kann ich net genau sagen"
punktgenau das. ich würde es fast ausschließen, dass es anders ist - wenn man die meisten hier "testet".
und ich glaub sehr wohl, dass sich jeder der OV-fanatiker hier ein bissele cooler findet im moment der behauptung, er verfolge filme prinzipiell auf englisch (bzw wann immer möglich).
Aamon hat geschrieben:aber nochmals: nicht nur ich verstehe nicht alles exakt. bei über 95% aller Österreicher ist das wohl der Fall.
das kannst du wiederum so nicht behaupten, deinen prozentzahlen hast du dir aus dem hintern gezogen.
Aamon hat geschrieben:Eines muss ich ja zugeben: Für alle, denen es egal ist, wenn sie net alles genau verstehen, ist es sicherlich okay. Ist auch ein ähnliches Phänomen bei Schnell-Lesern von Büchern, die eine Seite in 20 Sekunden lesen.
genau darauf will ich hinaus. es ist definitiv eine frage der "persönlichen genauigkeit" bzw womit man sich zufrieden gibt. ich könnte niemals über seiten/zeilen drüberfliegen beim lesen. dazu ist mir ein gewisser erzählstil oder satzstellungen viel zu wichtig.

die oft propagierten "dialekte", auf die hier wohl eifrigst geschrubbt wird dazu, sind mir verhältnismäßig ziemlich wurscht.
Jakob hat geschrieben:und wir denken nicht auf deutsch, das ist ein blödsinn. wir denken genau in der sprache die wir gerade verwenden, sei es englisch, deutsch, mathematisch, bildlich, frauisch, männisch, sex oder busen.
das ist für mich der ultimative schwachsinn. selbstredend denken wir auf deutsch. zumindest soweit es bewusste wahrnehmung betrifft. im unterbewusstsein sind wir selbstverständlich sprachenfrei. denke ich.
Jakob hat geschrieben:zu hülf, wenn ich mir grad vorstell, wie unglaublich anstrengend das sein muss, wenn man sich jedes mal bevor man einen englischen satz sagt, die wortstellung überlegen, die grammatik zurechtrücken und am besten noch die deutschen wörter adäquat übersetzen müsst.... kotz1
mach ich leider oft so, ich wünschte es würde mehr aus dem inneren kommen.
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reanimapeda
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Beitrag von reanimapeda »

Helge-Uwe hat geschrieben: ich bin hier wohl als einziger "fan" von wenn-originalfassungen schaun, dann untertitelt.
ich schau eigentlich vieles untertitelt. find diese auch absolut nicht ablenkend.
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Aamon
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Beitrag von Aamon »

ich hab bei mir selbst schon festgestellt, dass ich bei untertitel ständig dort hänge mit beiden augen. rein wissenschaftlich werde ich hier sogar recht bekommen, man denke nur an all die tests, die gemacht worden sind (z.b. in der fahrsicherheit) und wo durchaus uns eine nicht vorhandene multitasking-fähigkeit unterstellt wird. selbstverständlich betrifft das immer nur teilbereiche und es ist nie gesamt zu sehen, aber die messungen in den teilbereichen bei unzähligen versuchen werden wohl stimmen.
klarerweise kommt's darauf an, inwieweit einem auch der visuelle Punkt wichtig ist. Mir ist z.b. der musikalische Teil sehr wichtig (der überwiegende Teil der Zuschauer nimmt diesen z.b. nur unterbewußt war, für mich als ausgewiesenen Filmmusik-Fan ist das kaum möglich)

Klarerweise hab ich bestimmte Serien (The Munsters, Monty Phyton's Flying Circus, die übrigens vom ORF untertitelt worden sind für den deutschsprachigen Raum) untertitelt gesehen, auch weiß ich, dass z.b. bestimmte TV-Krimis untertitelt oder sogar synchronisiert werden, weil: besseres Verständnis...und hier sorgt das auch für viel Unmut. Wesentlich erscheint mir, dass die Zuschauer sich unterhalten können.

Bezüglich Kontext-Problematik: sehe ich das sehr ähnlich obigem. Hier kann man auch durchaus zur Buchlese-Problematik Parallelen ziehen

Habe übrigens zuletzt sehr alte Hollywood-Kost angeschaut aus den 30ern bis 50ern und da ist es gerade dieser damalige Tonfall und diese Ausdrucksstärke in der Synchronisation, der mich so fasziniert, auf ähnliche Weise, wie ich es cool finde, alte amerikanische Wochenschauen zu gucken, nur höre ich dann gebannt zu, ohne wirklich viel davon zu verstehen, weil meine Konzentration einfach woanders liegt: An der Sprachmelodie, an den alten Bildern etc. Beim Film mitsamt einer komplexen Handlung wäre mir das aber zu wenig. Und das ist es eben auch für soviele andere. Ich will mich entspannen beim Filmschauen und von den Emotionen schaukeln lassen. Im Übrigen gilt das für mich immer nur dann, wenn ich hier in diesem Land lebe, falls wer mit solchen Argumenten käme.
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sictnt
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Beitrag von sictnt »

reanimapeda hat geschrieben:
Helge-Uwe hat geschrieben: ich bin hier wohl als einziger "fan" von wenn-originalfassungen schaun, dann untertitelt.
ich schau eigentlich vieles untertitelt. find diese auch absolut nicht ablenkend.
Ich finds auch nicht störend. Für mich ist das irgendwie wie comics lesen. Da les ich auch den Text, nehm die Bilder aber auch ganz wahr. 8-)
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TheStranger
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Beitrag von TheStranger »

So werd mir die neuen post mal in Ruhe nacher durchlesen aber einstweilen paßt das mal ganz gut dazu:

[youtube][/youtube]
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TheStranger
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Beitrag von TheStranger »

sictnt hat geschrieben:
reanimapeda hat geschrieben:
Helge-Uwe hat geschrieben: ich bin hier wohl als einziger "fan" von wenn-originalfassungen schaun, dann untertitelt.
ich schau eigentlich vieles untertitelt. find diese auch absolut nicht ablenkend.
Ich finds auch nicht störend. Für mich ist das irgendwie wie comics lesen. Da les ich auch den Text, nehm die Bilder aber auch ganz wahr. 8-)
Dito. Versteh natürlich auch nicht jedes Wort v.a. wenns halt Dialektausdrücke sind. Na und? Wenn ichs unbedingt wissen will schau ichs halt gach nach. Und nächstes Mal weiß ichs dann auch, wobei ichs mir in vielen Fällen eh oft sparen hätt können, weil man eh oft richtig liegt. Wer sagt, daß ihm das den Film verdirbt kann ich auch verstehen und für die Leute gibts halt die Synchrofassung.

Aber ich ertrag einfach gewisse Übersetzungen nicht mehr (und ja früher war die Synchro besser, wobei ich zugeben muß beim Terminator viel lieber die deutsche Fassung zu schaun. "Da Usi Neinmillimita" :mrgreen: ).

Two and a Half Men: Alan singt im Original "I believe in miracles etc." (kennt ja wohl auch hier fast jeder). Was macht man: "Ich...glaube...noch an Wunder" OMG

Oder ganz schlimm finde ich ja Kriegsfilme oder wie ich auch heute wiedermal erleben durfte nicht untertitelte Spiele, die eben mitm Realismusschild werben. Wo der deutsche Wehrmachtsoffizier mit dem tollen "Sis is se war" Englisch redet - detto die russische Seite mit dem jeweiligen Akzent. Was sowas betrifft bin ich einfach Authentizitätsfetischist. Aber gut bei PC Spielen darf man sichs sowieso nicht auf Deutsch geben, das ist teilweise so grauenhaft. Weil mir grad Civilization 2 einfällt und ich euch die tolle Übersetzung nicht vorenthalten will:
Gab im Spiel eine Art Nationalfeiertag. Originalwortlaut auf Deutsch: "Wir lieben den/die Präsidententag gefeiert." Der Übersetzer hatte das Kriterium einmal in Deutschland gewohnt zu haben haha

Könnte mir auch bei Letters from Iwo Jima nicht vorstellen, daß die Japaner dann (schlecht synchronisertes) Deutsch reden. Oder bei Band of Brothers wo die Amis während dem Angriff auf Deutsch Befehle herumschreien, aber auch die deutschen Soldaten und man dann gar nimma weiß obs von den Deutschen oder den deutschen Amis kommt. Liste könnt ich ewig fortführen.

Hab mir früher auch wenig in Originalfassung angesehen, war auch teilweise mühsam, aber ich muß sagen man lernt doch recht schnell (das viele Wrestling schauen hat sicher auch seinen Teil dazu beigetragen hehe).
Wie gesagt, leider hat die Qualität der Synchronsprecher extrem stark nachgelassen, darum sind gewissen Serien und Filme einfach nicht zu ertragen, wenn mans schon im Original gesehen hat eben wie Game of Thrones oder Spartacus.

Gibt aber auch sehr gute deutsche Synchros oder bessere. Eh schon paar mal erwähnt: Die Zwei oder ein Käfig voller Helden. Hot Shots kenn ich auf Deutsch fast auswendig, als ichs Englisch sah und ich schon auf "Heb nicht ab vom Acker ohne deinen Tucker" wartete und stattdessen gar nichts gesagt wurde, war ich doch überrascht.

Wie bereits gesagt wurde soll sich doch jeder selbe die Fassung anschaun, die er am liebsten hat und vielleicht nicht immer versuchen von sich auf andere zu schließen (hab letztens übrigens auf Englisch geträumt, war aber noch nie in einem englischsprachigen Land...Sachen gibts).
Mir gehts so und vielleicht anderen auch hier, daß ich Englisch doch recht gut verstehe mir aber beim Sprechen doch etwas schwerer tu. Hat aber einen einfachen Grund: Ich red halt selten Englisch.


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So und gut is.
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Ger-Hard
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Beitrag von Ger-Hard »

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snow
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Beitrag von snow »

deutscher trailer:
[youtube][/youtube]

hier gibt es die trailer mit 5 verschiedenen schlussszenen:
http://www.herr-der-ringe-film.de/v3/de ... _93696.php
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TheStranger
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Beitrag von TheStranger »

Klingt teilweise wie vorgelesen v.a. beim Bilbo isses schlimm.
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snow
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Beitrag von snow »

ich denke man gewöhnt sich dran wie bei game of thrones und herr der ringe. werds mir aber sicher auch im originalton ansehen, spätestens auf blu ray...
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TheStranger
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Beitrag von TheStranger »

Also Herr der Ringe finde ich sehr gut synchronisiert. Game of Thrones nicht.
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snow
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Beitrag von snow »

ich muss halt immer an bud spencer denken, aber sonst. :mrgreen:
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snow
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Beitrag von snow »

hier sind die zusätzlichen szenen der trailervarianten zusammengestellt:
[youtube][/youtube]
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snow
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Beitrag von snow »

den ersten titelsong wird neil finn (crowded house) singen.
das war deren grösster hit in den 80ern:
[youtube][/youtube]
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snow
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Beitrag von snow »

Die Kinokette Hollywood Megaplex wird an allen ihren Standorten die neue Technologie an den Kunden bringen, die laut Megaplex das Kinoerlebnis revolutionieren soll. Bei der HFR-Technologie wird die Bildrate von 24 fps (Bilder pro Sekunde) auf 48 fps angehoben. Daraus resultieren schärfere Bilder und die Eliminierung von Flackern bei schnelleren Sequenzen. Bei der niedrigeren Bildrate von 24 werden Kameraschwenks immer mit einem gewissen Zittern projiziert. HFR gibt es weiters noch mit 60 Bildern pro Sekunde. Vor allem 3D würde davon profitieren, da Bewegungsunschärfen reduziert werden.

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2 Stunden 44 Minuten
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