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Verfasst: 23 Okt 2007, 12:32
von Erik Blutaxt
bescheuert sind halt immer solche reunionen, wo vorher gesagt wird \"nie mehr\" und blabla, und dann ist es kurze zeit später schon wieder soweit (immortal, abigor, reverend bizarre,...)

Verfasst: 23 Okt 2007, 12:34
von Erik Blutaxt
[quoteb5g]
[ib5g]Original von metal warrior:[/ib5g]
meinem namensvetter
[/quoteb5g]

gibts überhaupt einige in diesem forum, hehe, sehr fein. der crossnail is ja auch so ein jürgen :biggrin:

Verfasst: 23 Okt 2007, 12:46
von Aamon
[quoteb9a]
[ib9a]Original von Erik Blutaxt:[/ib9a]
so, kenn mich jetzt sowieso nicht mehr aus. aber wurscht, hehe.
also bitte wieder zurück zu reunionen. hm, wer fällt mir da noch ein....?


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[quoteb9a]
[ib9a]Original von Aamon:[/ib9a]
leute, die generell metal lächerlich machen von aussen, differenzieren übrigens NULL!
[/quoteb9a]

leute die r´n´b/hip hop/volkstümliche musik/pop/drum ´n´ bass/... lächerlich machen von aussen, differenzieren übrigens null!
[/quoteb9a]


bitte lesen. es ist wirklich witzig. ich rege mich eigentlich am meisten auf über lächerliche Metalklischees und wundere mich über die Bierernsthaftigkeit von Metallern und dann kommt das gleiche Argument genau dort, wo es nicht angebracht ist, nämlich, wenn Menschen, die dem Metal ade gesagt haben, sich wundern, wenn man sowas anhört jahrelang, meist mit sehr viel Zynismus und Belächeln dieser Musik.

naja, mich kannst du aber mit obiger aussage eh nicht gemeint haben, weil ich extremst differenziere in sämtlichen deiner Stilaufzählungen.

und zusätzlich gibt\'s natürlich gewisse künstlerische Levels und was viel wichtiger ist, Levels in der Aussage und im musikalischen Ausdruck.

Aber ich sagte eh schon 100 mal, diese Frage zu ergründen ist in jeder kulturellen Sparte akzeptiert, nur scheinbar in der Musik ist es das nicht.
Finde ich schade und unvernünftig.

Verfasst: 23 Okt 2007, 13:49
von Aamon
auch Bücherlesen ist und bleibt Geschmackssache, dennoch liest die eine Bastei-Ärzte Romane und wer anderer bevorzugt intelligente Kost.
dein Satz bedingt das Ende einer wie auch immer gearteteten Kunstkritik, ist nicht sinnvoll, führt zu nichts, ein Nullsatz

aber wenn du willst: Musik ist Geschmackssache.. wow,

aber wieso hört der eine dies, der andere das? was sind die Unterschiede? Was wird ausgedrückt? Wie funktioniert diese oder jene Musik? Wieso wird die eine Musik hier angewendet, die andere funktioniert nur in einem anderen Zusammenhang? wieso funktionieren verschiedene Musiken in verschiedenen soziologischen Rahmebedingungen? darf man sich solche für mich äußerst interessanten Fragen nicht mehr stellen?

Verfasst: 23 Okt 2007, 14:26
von Aamon
ich versuche ja, solche diskussionen zu führen. du wiegelst ja dann gleich alles ab. Musik ist und bleibt Geschmackssache etc. anstatt die diskussion weiterzuführen

Verfasst: 23 Okt 2007, 15:48
von reanimapeda
tschuldigung fürs unterbrechen, aber was les ich da wegen reverend bizarre reunion?

Verfasst: 23 Okt 2007, 16:36
von Aamon
[quotesjg]
[isjg]Original von metal warrior:[/isjg]
beispiel turisas: du empfindest das als traurige musik, ich nicht (und die restlichen planet-besucher wohl auch nicht). und jetzt?
[/quotesjg]

naja, das sind jetzt andere fragen. wer sagt denn, dass nicht tragische musik fröhlich macht? Mich macht lustige Musik böse und zutiefst traurig.
und im übrigen ist das eine exakt definierte musiktheoretische frage. Die Songs, die ich meine, sind tatsächlich auch beweisbar tonal nicht fröhlich, egal, wie sie dir vorkommen mögen und nur wiel eine Mucke mit cooler flotter Show unterlegt ist, heißt dies noch lange nicht, das wäre fröhliche Musik. Ich liebe 100e flotte, mitreissendePopsongs, wo die Tanzflächen voll sind, allesamt sind sie zutiefst tragisch und ultratraurig und das ist Tatsache und keine Meinung meinerseits.

Verfasst: 23 Okt 2007, 16:55
von Aamon
du meine güte. ich sehe, du weisst anscheinend nicht ganz bescheid, was ich meine. Es kann auch sein, dass du dich theoretisch irrst, weil ich analysiere sehr viele Nummern, wenn sie mir gefallen und eigenartigerweise werde ich bei 95% der Musik bestätigt. Auch bei klassischer Musik ist das wunderschön zu beobachten.

Ich lege mir z.b. keine tiefsinnige tragische Mucke auf, um mich dann auszuweinen. Das Gegenteil ist der Fall, sie macht mich im Sinne von Freudentränen unglaublich intensiv happy. Für mich auch ein Wesensmerkmal guter Musik, dass sie tiefsinnig und melancholisch ist. Ob sie mitreissend und flott inszeniert ist, spielt hier für mich keine Rolle.
Beispiel: Hast du schonmal gesehen, wie lustig es in östlichen Ländern zugeht, wenn dort eine lockere Polka gespielt wird? Es wird getanzt und es wird gefeiert und alles andere als Trübsal geblasen. Aber: Diese Nummern sind tatsächlich in Moll gespielt. Das macht es für mich auch unglaublich schön und hörbar.

Die besten Popnummern sind traurig, auch wenn getanzt wird und alle relaxed sind. Ich habe übrigens mal einen hochinteressanten Bericht gelesen über das tonale Wesen von Musik und ihre Auswirkungen. Musiktheoretisch kann ichs dir gerne mal zeigen auch, was ich hier meine. Vielleicht wirds dir dann klarer. Fröhliche Musik prallt z.b. bei mir völlig ab, sie erzeugt für mich nur langweilige Frustration. Und ich höre Musik nur, weil ich Spass will und ich höre auch Musik nur, wenns mir gut geht. Aber es darf niemals fröhliche Mucke sein, die nervt mich leider sehr. Wie sie arrangiert ist, ist für mich gar nicht so bedeutsam, hauptsache, sie stimmt tonal.

Verfasst: 23 Okt 2007, 17:13
von Aamon
nochmals, das gilt nicht für mich, das ist musiktheoretisch betrachtet! das ist eindeutig. was ich über meine Empfindungen geschrieben habe, ist meine Sache, wie die Musik musiktheoretisch funktioniert, ist aber Tatsache und hat mit mir nichts zu tun.