Verfasst: 01 Mär 2007, 17:24
ausm orf.at
Mitarbeiter wurden mit Kameras überwacht
Eine Firma in Amstetten soll Kameras installiert haben, die nicht nur die Sicherheit des Gebäudes gewährleisten, sondern auch die Mitarbeiter überwacht haben. Die Firmenleitung wurde mit Unterstützung der Gewerkschaft geklagt.
Betriebsrat kritisiert Überwachung
Dass Eingänge und Wege im Inneren von den Kameras überwacht werden, um Einbrüche und Diebstähle zu verhindern, sei nicht das Problem, sondern dass Arbeitsplätze und der Gang, in dem sich die Toilette befindet, von den Kameras erfasst würden, kritisierte der Betriebsrat.
Der Inhaber der Firma, Walter Wahl, argumentierte, dass die Kameraüberwachung ausschließlich der Sicherheit diene, außerdem würde nichts aufgezeichnet und später ausgewertet werden können.
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so, da hammas wieder.
grausiges beispiel. ja klar dients der sicherheit, der sicherheit, der sicherheit.
es sind kleinste schritte, kleinste schritte.
wenn einem in den 70ern wer erzählt hätte, wie weit wir heute schon sind, demjenigen wäre schlecht geworden. wir merken es kaum noch und nehmen es zur kenntnis auf leichtfertigste weise.
Lieblingsargument 1: Solange man sich net selbst was zu schulden kommen lasse, habe man eh nix zu befürchten.
FALSCH!!!!!! Hier wird eine Moralkonstante einer gewissen Gruppierung der Bevölkerung zum Gesetz erhoben! Dieses Argument tut mir so weh jedesmal, dass ich die betreffende person ..... am liebsten :t_teufelboese:
Aber wer bestimmt, ab wann man schuld hat? In Singapor hat mans bereits, wenn man einen Kaugummi fallen lässt. Hier fühlen sich die braven angepassten Bürger natürlich auf der guten Seite, sie bekommen neues Selbstbewusstsein, weil sie ohnehin immer alles richtig machen und all das tun, was verlangt wird. Für alle anderen ist es ein Spiel mit dem Feuer und ein Garant für probleme, eine einzige Horrorvision. Wenn sie diesbezüglich Leute auf der Strasse interviewen, kann einem schlecht werden.
Lieblingsargument 2: Nichts werde ausgewertet, aufgezeichnet, kontrolliert etc.
FALSCH!!! Für was machens es dann? Diese Aussage hat keinen Wert, gerade deshalb nicht, weil keiner einen Einblick hat, was mit dem Material passiert. Schlimm genug, dass mittlerweile schon Screen-Controlling passiert, man kann sich nie mehr sicher und allein fühlen, das ist eine menschlich furchtbare Entwicklung.
Mitarbeiter wurden mit Kameras überwacht
Eine Firma in Amstetten soll Kameras installiert haben, die nicht nur die Sicherheit des Gebäudes gewährleisten, sondern auch die Mitarbeiter überwacht haben. Die Firmenleitung wurde mit Unterstützung der Gewerkschaft geklagt.
Betriebsrat kritisiert Überwachung
Dass Eingänge und Wege im Inneren von den Kameras überwacht werden, um Einbrüche und Diebstähle zu verhindern, sei nicht das Problem, sondern dass Arbeitsplätze und der Gang, in dem sich die Toilette befindet, von den Kameras erfasst würden, kritisierte der Betriebsrat.
Der Inhaber der Firma, Walter Wahl, argumentierte, dass die Kameraüberwachung ausschließlich der Sicherheit diene, außerdem würde nichts aufgezeichnet und später ausgewertet werden können.
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so, da hammas wieder.
grausiges beispiel. ja klar dients der sicherheit, der sicherheit, der sicherheit.
es sind kleinste schritte, kleinste schritte.
wenn einem in den 70ern wer erzählt hätte, wie weit wir heute schon sind, demjenigen wäre schlecht geworden. wir merken es kaum noch und nehmen es zur kenntnis auf leichtfertigste weise.
Lieblingsargument 1: Solange man sich net selbst was zu schulden kommen lasse, habe man eh nix zu befürchten.
FALSCH!!!!!! Hier wird eine Moralkonstante einer gewissen Gruppierung der Bevölkerung zum Gesetz erhoben! Dieses Argument tut mir so weh jedesmal, dass ich die betreffende person ..... am liebsten :t_teufelboese:
Aber wer bestimmt, ab wann man schuld hat? In Singapor hat mans bereits, wenn man einen Kaugummi fallen lässt. Hier fühlen sich die braven angepassten Bürger natürlich auf der guten Seite, sie bekommen neues Selbstbewusstsein, weil sie ohnehin immer alles richtig machen und all das tun, was verlangt wird. Für alle anderen ist es ein Spiel mit dem Feuer und ein Garant für probleme, eine einzige Horrorvision. Wenn sie diesbezüglich Leute auf der Strasse interviewen, kann einem schlecht werden.
Lieblingsargument 2: Nichts werde ausgewertet, aufgezeichnet, kontrolliert etc.
FALSCH!!! Für was machens es dann? Diese Aussage hat keinen Wert, gerade deshalb nicht, weil keiner einen Einblick hat, was mit dem Material passiert. Schlimm genug, dass mittlerweile schon Screen-Controlling passiert, man kann sich nie mehr sicher und allein fühlen, das ist eine menschlich furchtbare Entwicklung.