Roadburn 2011

Alles rund um Camping, Bier und Rock'n Roll
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Erik Blutaxt
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Beitrag von Erik Blutaxt »

psykosonic hat geschrieben:
Aamon hat geschrieben: ich mag bloss gelbe pisse
egger bier?!!
:lol: smilie_op_011
das is wirklich das widerlichste, dass wir in ö haben...
shredder666
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Beitrag von shredder666 »

so, morgen geht die reise dann los!
smilie_wet_036
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Helge-Uwe
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Beitrag von Helge-Uwe »

viel spaß!

bringts viele nette sachen mit: eindrücke, videos, kiffe und nutten stylen
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Aamon
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Beitrag von Aamon »

shredder666 hat geschrieben:so, morgen geht die reise dann los!
smilie_wet_036
viel spaß und erzähl dann Gsputi
shredder666
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Beitrag von shredder666 »

danke, ich werd schauen, dass ich alles möglichst genau mit bekomme... ;)
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Erik Blutaxt
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Beitrag von Erik Blutaxt »

bin schon gespannt wie´s war
shredder666
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Beitrag von shredder666 »

extremst geil wars! näheres gibts in den nächsten tagen.
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Erik Blutaxt
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Beitrag von Erik Blutaxt »

cool, passt
shredder666
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Beitrag von shredder666 »

OK, dann versuch ich mal, alles halbwegs kompakt in einen Bericht zu bekommen:
los gings schon am Mittwoch nach Amsterdam zu Freunden inklusive einer Nächtigung, am Donnerstag Vormittag dann per Zug weiter nach Tilburg, also noch reichlich Zeit zum Einchecken im Hotel und sich Zurechtfinden. Anstellen musste man sich eigentlich gar nicht, um ans Festivalbandl zu kommen, dies blieb eigentlich im Lauf des gesamten Festivals so, dass es an den Eingängen der 2 Locations kaum zu Staus kam. Die Sicherheitskontrollen waren auch alles andere als streng.
Als erste Band hatten wir Ghost ausgewählt, da um die ja derzeit ein ziemliches Remmidemmi gemacht wird und mich hätten sie schon interessiert. Die Inszenierung war auch stimmungsvoll, aber musikalisch gibt das Ganze überhaupt nix her. Reine Imageband, nach der ohne Kostüme kein Hahn krähen würde. Für mich ist da nichts hängen geblieben. Was sich aber durchs gesamte Festival ziehen sollte (also schon mal vorgegriffen): jede Band hat einen Bombensound erhalten und hinter JEDER Bühne gab es für JEDE Band Projektionen, was natürlich die Stimmung noch mal unterstreicht. Absolut genial, wie wichtig den Veranstaltern der künstlerische Aspekt ist. Hier hat man bei keiner Band das Gefühl, dass sie verheizt wird, auch wenn sie am Nachmittag antreten muss. Man gibt sich einfach Mühe und das ist schon mal wichtig.
Als nächstes waren Wovenhand dran auf der Mainstage: wieder einwandfreier Sound, die Musik finde ich live halbwegs unterhaltsam, auf Platte wärs mir zu fad. Aber der Sänger/Hauptakteur scheint ein unsympathischer Trottel zu sein.
Dann eindes der unumstrittenen Highlights des Roadburn: Pentagram. Naja, was soll man groß sagen? Ein Klassiker jagt den nächsten und Bobby Liebling ist auch wieder zurück von den Toten und sieht auch so aus. Dazu noch die stimmungsvollen Visuals. Bin ich froh, dass ich die Band mal so sehen durfte. Übermorgen in der kleinen Arenahalle wirds auch unter den besten Voraussetzungen nur ein Abklatsch.
Danach im Saal geblieben für Godflesh. Freilich, die machen schon eine bedrückende Stimmung, aber auf die Dauer wirds recht monoton und wir brauchten mal eine Auszeit. Den Abend beschließen wollte ich dann eigentlich mit Count Raven, aber nach einem Song hab ich das Handtuch geworfen: der Saal war total voll und ich wurde schon zu müde. Schade, aber was solls...
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Helge-Uwe
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Beitrag von Helge-Uwe »

F5, F5, F5 !!!!1111 :mrgreen:
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Helge-Uwe
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Beitrag von Helge-Uwe »

na ich hoff da kommt noch was...

achja Pentagram dürften eigentlich in der großen halle spielen. zum wohle aller.
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shredder666
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Beitrag von shredder666 »

Tag 2:
Leider war es dann nicht nur bei den bekannteren Bands so, dass man in die kleineren Veranstaltungsräume kaum rein gekommen ist, wenn man nicht schon zeitig vor Ort war. Ist sicher ein Nachteil, aber da kann man wohl nichts machen, außer für sich Prioritäten zu setzen.
Somit rechtzeitig im Midi Theater gewesen für Place Of Skulls, was vom Programm her kein großer Unterschied zum Gig in Wien war, aber eben Sound und Stimmung waren ganz anders.
Winter: das war eine mächtig düstere Angelegenheit. Wieder ein Bombensound und stimmige schwarz-weiß Projektionen von zerbombten Städten usw. Auf Dauer halt auch wenig Abwechslung.
C.O.C.: anscheinend kenne ich wirklich nur neuere Sachen, die mir ganz gut gefallen. Die derzeitige Besetzung mit altem Programm gibt mir gar nix. Die Songs sind einfach nur vorbei gerauscht, ohne dass ich da was einordnen hätte können oder dass irgendwas hängen geblieben wäre. Nix für mich.
Dann wieder rüber in den Green Room zu Hooded Menace, auf die ich schon sehr gespannt war und ich wurde auch nicht enttäuscht: fetter Death/Doom mit ein paar feinen Melodien.
Danach noch die letzten Minuten von sunn o))) gesehen: Wahnsinn, was die wieder für einen Overkill an Equipment betrieben haben. Hier hab ich das erste Mal erlebt, dass die Nasenflügel vibrieren vor lauter Schalldruck. Schon beeindruckend!
Anschließend haben mich Grave Miasma noch interessiert, weil ich da einiges gelesen habe und außerdem ist man in den Raum gut rein gekommen zu der Zeit. Bin dann zufälligerweise an der Bar neben einem gewissen Götz K. (das deutsche Pendant zu unserm Forenmeister Aamon ;) ) zu stehen gekommen. Der hat ziemlich begeistert gewirkt und hat mich dann auch angesprochen (auf Englisch, weil er mich ja nicht kannte), dass Grave Miasma ja so geil sind, das beste aus England seit Bolt Thrower. Naja, mir ist auch kein Gegenbeispiel eingefallen, aber ein bissl übertrieben war das schon. Der Götz ist aber ein recht netter Kerl.
Danach gings aber eh schon heim ins Hotel.
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shredder666
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Beitrag von shredder666 »

Helge-Uwe hat geschrieben:na ich hoff da kommt noch was...

achja Pentagram dürften eigentlich in der großen halle spielen. zum wohle aller.
jaja, keine sorge, aber so schnell gehts a ned...
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Beitrag von shredder666 »

Hab ganz vergessen, dass ich zum Abschluss des 2. Tages noch kurz bei Caspar Brötzmann Massaker rein geschaut habe, war aber nicht mehr recht aufnahmefähig. Hab mir nur gemerkt, dass der Herr als Rechtshänder eine Linkshänder-Gitarre sozusagen verkehrt gespielt hat. Mir wäre bis heute kein Grund eingefallen, warum man das tun sollte...

Tag 3:
Als erstes Spekatakel des Tages stand gleich wieder ein Highlight auf dem Programm: Candlemass mit einer extra langen Show. Zuerst gabs ein paar neuere Songs und welche aus der Messiah-Ära. Tadellose Leistung, keine Frage. Nur das theatralische Gehabe von Robert Lowe war äußerst komisch und störend, dass er für die Texte immer wieder auf seine Zettel am Boden schauen musste. Wäre sicher nicht zu viel verlangt, die auswendig zu lernen. Dann kam der erste Sänger Johan Langquist auf die Bühne, um mit der Band das erste und beste Album Epicus, Doomicus, Metallicus in ganzer Länge zu zelebrieren. Schlichtweg genial und unbeschreiblich! Am Schluss wurden dann noch ein paar Nummern gemeinsam gesungen, darunter ein Cover von "Don't fear the Reaper" von Blue Oyster Cult. Feine Sache!
Danach brauchte es erst mal eine Pause. Bei Evoken hab ich nur nurz rein geschaut. Hat gut geklungen, aber ich hatte grad keine Nerven für Funeral Doom. Danach kurz den Anfang von Voivod gesehen: mit der Band werde ich einfach nicht warm, wobei ich nicht sagen kann, worans liegt. Ich finde keinen Zugang. So was solls geben...
Darauf folgte ein Abstecher zur Überraschung des Festivals: Ramesses - ich wusste nur, dass da ehemalige Electric Wizard-Mitglieder am Start sind. Hat dann aber nicht nach EW geklungen, sondern äußerst brachial. Von der Band werde ich mir sicher tonträgermäßig was organisieren. Hab leider wegen des Gedränges aber nicht lange zuschauen können.
Außerdem folgte schon das nächste Highlight: Shrinebuilder. Wie in Wien ohne Kommunikation und Bewegung, dafür aber mörderischem Sound. Mir taugen die Songs einfach und ich bin schon sehr gespannt aufs 2. Album.
Abgerundet wurde das Roadburn 2011 für uns dann noch mit The Gates of Slumber, ein schöner Schluss. Danach hab ich gleich deren neues Album eingesackt, das wieder deutlich doomiger als die beiden Vorgänger rüber kommt.
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Helge-Uwe
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Beitrag von Helge-Uwe »

na scheint ja ein voller erfolg gewesen zu sein.
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