Tag 2:
Leider war es dann nicht nur bei den bekannteren Bands so, dass man in die kleineren Veranstaltungsräume kaum rein gekommen ist, wenn man nicht schon zeitig vor Ort war. Ist sicher ein Nachteil, aber da kann man wohl nichts machen, außer für sich Prioritäten zu setzen.
Somit rechtzeitig im Midi Theater gewesen für Place Of Skulls, was vom Programm her kein großer Unterschied zum Gig in Wien war, aber eben Sound und Stimmung waren ganz anders.
Winter: das war eine mächtig düstere Angelegenheit. Wieder ein Bombensound und stimmige schwarz-weiß Projektionen von zerbombten Städten usw. Auf Dauer halt auch wenig Abwechslung.
C.O.C.: anscheinend kenne ich wirklich nur neuere Sachen, die mir ganz gut gefallen. Die derzeitige Besetzung mit altem Programm gibt mir gar nix. Die Songs sind einfach nur vorbei gerauscht, ohne dass ich da was einordnen hätte können oder dass irgendwas hängen geblieben wäre. Nix für mich.
Dann wieder rüber in den Green Room zu Hooded Menace, auf die ich schon sehr gespannt war und ich wurde auch nicht enttäuscht: fetter Death/Doom mit ein paar feinen Melodien.
Danach noch die letzten Minuten von sunn o))) gesehen: Wahnsinn, was die wieder für einen Overkill an Equipment betrieben haben. Hier hab ich das erste Mal erlebt, dass die Nasenflügel vibrieren vor lauter Schalldruck. Schon beeindruckend!
Anschließend haben mich Grave Miasma noch interessiert, weil ich da einiges gelesen habe und außerdem ist man in den Raum gut rein gekommen zu der Zeit. Bin dann zufälligerweise an der Bar neben einem gewissen Götz K. (das deutsche Pendant zu unserm Forenmeister Aamon

) zu stehen gekommen. Der hat ziemlich begeistert gewirkt und hat mich dann auch angesprochen (auf Englisch, weil er mich ja nicht kannte), dass Grave Miasma ja so geil sind, das beste aus England seit Bolt Thrower. Naja, mir ist auch kein Gegenbeispiel eingefallen, aber ein bissl übertrieben war das schon. Der Götz ist aber ein recht netter Kerl.
Danach gings aber eh schon heim ins Hotel.